Der Pilz. Chronik eines Abschieds.

Das ist Lorna. Lorna litt unter einem unangenehmen Problem. Eine runde bis ovale Hautveränderung mit Rötung und Haarausfall, Borkenbildung und einem wallartigen Rand: Lorna hatte sich einen Hautpilz (Dermatomykose), wie er im Bilderbuch steht, aufgelesen. Hautpilze sind in aller Regel ungefährlich, haben aber die äusserst unangenehme Eigenschaft, sich schnell auszubreiten. Pilze sind Zoonosen, sie sind nicht nur für andere Tiere hochansteckend, sondern auch für Menschen. Es gibt zahlreiche Theorien, warum Meerschweinchen recht häufig an Mykosen erkranken (schlechtes Immunsystem, Stress, mangelhafte hygienische Verhältnisse). Bei Lorna war die Ursache wohl ein neues Tier, welches stallfremde Erreger mitgebracht hatte, was immer eine besondere Herausforderung für das Immunsystem darstellt.

Pilzsporen sind generell immer und überall vorhanden. In Ratgebern gerne Empfohlenes wie „gesamtes von den Meerschweinchen bewohntes verseuchtes Mobiliar  verbrennen“ halte ich deshalb eher für unterhaltsam als nachhaltig wirksam. Schulmedizinisch setzt man zur Pilzbekämpfung sogenannte Antimykotika ein und dies über einen Zeitraum von vier bis acht Wochen. Doch welches Antimykotikum geeignet ist, weiss man erst, wenn mittels einer Haarprobe im Labor der Pilz über drei Wochen auf einem Nährboden angezüchtet wird. In diesem Zeitraum freilich kann sich die Mykose herrlich weiter ausbreiten und auch der damit verbundene Juckreiz wird nicht besser; das Tier kratzt sich und es besteht die Gefahr, dass durch die kleinen Verletzungen zusätzlich noch eine bakterielle Dermatitis entsteht, welche dann gerne mit einem Breitspektrumantibiotikum behandelt wird, was aber der Immunitätslage des mittlerweile eh schon gestressten und geschwächten Tieres nicht wirklich förderlich sein dürfte, worüber sich unser Hautpilz aber umsomehr freut und so weiter.

Seit vielen Jahren verzichte ich auf die handelsüblichen Chemikalien und setze stattdessen auf meine gute Beobachtungsgabe, meine Kenntnisse und meinen Instinkt. Und letzterer sagt mir, dass ein Aufbau der Haut mehr zur nachhaltigen Gesundung beiträgt als eine (eventuell wirkungslose) Chemiekeule über den Pilz zu kloppen. Bei der EM Schweiz AG ist die EM Wundcreme aus der Linie EMVet®, zum Auftragen bei Hautproblemen und kleineren Verletzungen, erhältlich. Die Creme verspricht mir, mit Hilfe der stark antioxidativen Kapazität von EM·X®Gold und EM-Keramik, Blüten und Edelsteinessenzen, auf der Haut meiner Lorna ein regenerierendes, schützendes und pflegendes Milieu zu schaffen, welches die Heilkräfte aktiviert, den verschobenen pH-Wert der Meerschweinchenhaut wieder ins Lot bringt und so die lästige Dermatomykose sanft zum Abklingen bringt. Pilz trocknet die Haut sehr aus, die EM Wundcreme sorgt für Befeuchtung. Das ist ein Behandlungsansatz, der für mich Sinn macht. Und: im Gegensatz zur chemischen Keule, kann die EM Wundcreme vom Tier schadlos abgeleckt werden.

Ganz wichtig ist ausserdem bei der Behandlung von Pilzpatienten: viel Geduld, das Vermeiden von Stress und eine Stärkung der Resistenzlage auch von innen (Lorna bekam in dieser Zeit vermehrt Effektive Mikroorganismen über ihr Futter). Einmal pro Tag cremte ich die Pilzstelle ein und dies während tatsächlich ganzer acht Wochen. Dass die EM Wundcreme ihre Wirkung entfaltete, bemerkte ich nach zwei Wochen, die Pilzfarbe wechselte von leuchtendrot zu zartrosa, in der Folge erholte sich die Haut, sie wurde wieder glatter und nach vier Wochen begannen neue Haare zu spriessen. Es ist sehr wichtig, auch nach Abheilung des Pilzes noch eine Weile weiter zu cremen, denn Pilz kann ziemlich hartnäckig sein!

Die EM Wundcreme für Tiere war für mich keine Unbekannte. Bei Wunden setze ich sie schon lange ein, die Behandlung der durch Pilzsporen angegriffenen Haut hingegen war ein Versuch. Ich möchte hervorheben, dass dieser Beitrag keine Anleitung zur Selbstmedikation sein soll. In Zweifelsfällen sollte immer eine erfahrene Person hinzugezogen werden. Vielmehr möchte ich hier aufzeigen, dass Stärkung nachhaltigere Resultate bringt als Vernichtung. Egal auf welchem Gebiet. Ob bei Pflanzen gegen Lästlinge oder bei Tieren gegen Parasiten. Die gesunde Haut ist besiedelt mit einer ideal zusammenarbeitenden Flora von Mikroorganismen. Ist dieses Milieu und damit der ideale pH-Wert gestört, was könnte sich besser zur Aktivierung der Selbstheilkräfte eignen als der Einsatz einer Creme auf der Basis von Effektiven Mikroorganismen?

Für weiterführende Informationen verweise ich Sie gerne auf die interessanten Seiten der EM Schweiz AG.

An dieser Stelle möchte ich mich bei der EM Schweiz AG für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Produkt herzlich bedanken.

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