Einmal jäten bitte!

Über mein Verhältnis zu Beikräutern hatte ich mich im Blogbeitrag vom 17. Januar dieses Jahres  bereits geoutet. Doch muss ich diese Zuneigung etwas relativieren, denn zwischen-und auf Steinplatten kann sich Unkraut – allem voran Moos – zu einem gefährlich rutschigen Untergrund entwickeln. Allein in der Schweiz verunfallen jährlich 155 000 Personen weil sie „irgendwo“ ausrutschen. In der heimischen grünen Oase wollen wir solche Risiken umgehen. Optisch trägt überall herauswucherndes Unkraut auch nicht unbedingt zum Bild eines paradiesischen Gartensblog11 oder einer gepflegten Terrasse bei. Was machen?

Die „chemischen Keulen“ sind ökologisch unvertretbar und auch für den Anwender mit gesundheitlichen Risiken verbunden. Kauf oder Miete eines Hochdruckreinigers sind mit Aufwand und Kosten verbunden, zudem lassen sich stark im Boden verankerte Wurzeln auch mit Hochdruck nur schwer lösen. Auch sind diese Reiniger nicht ungefährlich, da sie mit sehr hohem Druck arbeiten, durch den erzeugten Wasserstrahl kann  es durchaus zu schwerwiegenden Verletzungen kommen. Dem Problem mit Feuer und Flamme zu Leibe zu rücken ist auch nicht ganz so gefahrenbefreit, selbiges gilt für die vermeintliche Vernichtung mit kochend heissem Wblog10asser. All diese Massnahmen zerstören die „Unkräuter“ vollkommen, wirken aber nicht nachhaltig.

Ich durfte den „Brush & Weeder“der Englischen Herstellerfirma Burgon & Ball testen. Mit diesem praktischen und kompakten Fugenreiniger macht es direkt Freude, sich den vermoosten und/oder mit Unkraut zugewachsenen Fugen gepflasteter Gartenwege, Terrassen  und Garagenzufahrten zu widmen. Mit der kräfigen Bürste aus hochwertigem Karbonstahl kann man sowohl Fugen reinigen wie auch Moos von Steinplatten entfernen. Das scharfe Scherblatt am Kopf des Fugenreinigers eignet sich hervorragend, um tiefere Wurzeln zu erreichen.blog12 Der solide Kiefernholzstiel hat mit 51cm genau die richtige Länge, um damit bequem und ausdauernd arbeiten zu können. Die Handhabung ist äusserst einfach: Moos und oberflächliches Unkraut kann man durch bürstende Bewegungen leicht entfernen. Tiefer liegendes Unkraut in den Plattenzwischenräumen ist einfach mit dem Scherblatt auszuhebeln. Die Kurzanleitung hat die Herstellerfirma praktischerweise gleich auf den Kiefernholzstiel geklebt! Besonders leicht lässt es sich übrigens gleich nach einem Regenfall arbeiten. Die Pflanze wird durch den „Brush & Weeder“  in ihrer Struktur nicht zerstört, wodurch sie einemblog13 durchaus angenehmen und sinnvollen Zweck zugeführt werden kann:

Bei vielen  „Unkräutern“, welche zwischen den Gehwegplatten spriessen, wie Gartenmelde, Gänseblümchen, Löwenzahn, Giersch, Hirtentätschel, Taubnessel, Vogelmiere und Brennessel, handelt es sich um essbare Wildkräuterpflanzen, die Ihre Küche  oder den Speisezettel Ihrer Haustiere bereichern können. So erhalten Sie mit diesblog14er ökologisch unbedenklichen Art der Unkrautbekämpfung wertvolle Bio-Lebensmittel für Ihre Familie und/oder ihre Haustiere, die zugleich noch sehr schmackhaft und gesund sind – vorausgesetzt Sie haben bisher nirgends im Garten  „chemische Keulen“ verwendet! Bevor wir unseren Speiseplan damit aufwerten, machen wir uns allerdings über die verschiedenen Wildpflanzenarten und deren Aussehen schlau. blog15

SFr 26.90 kostet dieses stabile, funktionale und platzsparende Gerät, welches für optimale Resultate sorgt und in der Schweiz durch www.the-british-shop.ch  (Rubrik „Garten“) vertrieben wird. Eine Investition, die sich wirklich lohnt!

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