Flockig durch die Woche

Einige Monate sind vergangen, seit ich mich als Selbstständige ins Homeoffice verlagert habe. Die Gründe, die zu diesem beruflichen Umschwung geführt haben, liegen in wenig netten Auswüchsen unserer Wirtschafts- und Arbeitswelt. Zwar arbeite ich nun viel mehr, fühle mich aber trotzdem regeneriert, viel mehr wieder mich selbst, lebendig und nicht mehr nur wie eine kaum mehr laufende Maschine, die vor allem nur eines wollte: den Arbeitstag irgendwie überstehen. Und es irgendwann besser machen. Rückblickend eine zermürbende und erschöpfende Zeit, die mich krank gemacht hat.

Zurück zur Gegenwart: die Beschäftigung mit ökologischen und innovativen Erzeugnissen, Nischenprodukten, kleinen Start-ups und „grüner“ Literatur ist an sich schon eine flockige Angelegenheit, die mir enorm Spass macht und die Arbeit im Homeoffice ist kompatibel mit meinem Leben und auch mit mir als kreativer Mensch.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich nun meine Zwischenmahlzeit am Mittag täglich frisch zubereiten und in Ruhe geniessen kann, was sich übrigens schon nach wenigen Tagen im Homeoffice positiv auf meine bislang angeschlagene Gesundheit ausgewirkt hatte. Das bedeutet eine extreme Steigerung meiner Lebensqualität und ich bin sehr dankbar dafür. Mein Mittagessen besteht ganz einfach aus einer Abwandlung des Original-Birchermüesli, wenn möglich angereichert mit frisch geernteten Früchten vom Balkon.

Erfinder des Birchermüesli ist der Schweizer Arzt und Pionier der Vollwertkost Dr. Maximilian Bircher-Benner (1867 – 1939). Dr. Bircher war überzeugt davon, dass mittels einer fleischlosen Ernährung, welche hauptsächlich auf Rohkost basiert, vielen Krankheiten vorgebeugt oder bestehende gar geheilt werden können. „Der Frischkornbrei ist das Zentralstück jeder biologisch-vollwertigen Kost“ so Dr. Bircher. Intuitiv hatte er dies zu einer Zeit erkannt, in der die wissenschaftliche Ernährungsforschung von der Existenz notwendiger Vitalstoffe noch keine Ahnung hatte.

Das Original-Birchermüesli beinhaltet denn auch eine ideale Zusammensetzung verschiedener gesunder Komponenten: Apfel, Haferflocken, gezuckerte Kondensmilch, Zitronensaft, Haselnüsse.

Heute gibt es unzählige Variationen dieses Klassikers in Form von käuflichen Flockenmischungen (auf Zuckergehalt achten!) und statt Milch, oder in Kombination mit selbiger, lassen sich auch gut Fruchtsäfte, Quark oder Joghurt verwenden, untergezogener Rahm macht die Sache nicht nur luftiger sondern trägt auch zum Erhalt empfindlicher Vitalstoffe bei, Honig sorgt für angenehme Süsse… und so weiter.

„Iss roh, dann bist du froh; iss kalt, dann wirst du alt“ sagte Dr. Bircher. Gut! Diesen Rat befolge ich gerne, denn die Bio-Müesli von HOLLE schmecken mir jeden Tag und da es davon drei Sorten gibt und die Früchte je nach Jahreszeit wechseln, kommt nie Langeweile auf. Die Vollwert-Mischung ist mit Ölsaaten angereichert, das Müesli mit Beeren enthält getrocknete Johannis- und Brombeeren; beide Varianten beinhalten eine ausgewogene Getreidegrundlage. Mein geschmacklicher Favorit ist die Knuspermischung mit Haferflocken und Honig, da dieses Müesli gezuckert ist, wähle ich es, wenn’s mal etwas mehr Kalorien sein dürfen. Alle HOLLE Müesli sind vollwertige Energielieferanten und dass die Zutaten aus biologischem, teilweise sogar biologisch-dynamischem Anbau stammen, machen sie mir persönlich besonders sympathisch.

Ich kenne keine andere vollwertige Mahlzeit, die so vielseitig und saisonal wandelbar ist und dadurch immer wieder neue Kreationen erlaubt und dabei noch eine gesunde, ausgewogene, sättigende Ernährung bietet, die obendrein noch spielend leicht gelingt und super lecker ist, wie mein geliebtes Müesli!

An dieser Stelle möchte ich mich bei der MORGA AG für die Zusammenarbeit und für das zur Verfügung gestellte Produktesortiment herzlich bedanken.

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