Fruchtiges Zentralamerika in der Tasse

Des gestrigen Rätsels Lösung: es handelt sich um Ananassalbei.

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Mit ihren karminroten Blüten im Spätherbst und einer imposanten Grösse von über einem Meter ist der Ananassalbei (Salvia rutilans) eine spektakuläre und sehr schöne Pflanze. In einem grossen Topf ist dieses fruchtig riechende und schmeckende Gewürzkraut glücklich, vorausgesetzt man giesst oft und ausreichend, denn Ananassalbei hat immer Durst. Als Nektarpflanze ist diese Salbeiart für Insekten gleichermassen äusserst beliebt und wertvoll. Ursprünglich aus Mexiko/Guatemala stammend ist die Pflanze allerdings nicht frosthart ublog3nd verbringt den Winter deshalb lieber an einem hellen Ort im Haus. Wenn auch die Nachttemperaturen nicht mehr unter 0 Grad fallen, darf sie wieder auf den Balkon ziehen, vorher gibt es jeweils noch einen Rückschnitt. Die wuchs- und blühfreudige Salbeipflanze verwöhne ich gerne mit MikroDünger, denn die Erde sollte nährstoffreich sein wie auch gut durchlässig. Im Halbschatten fühlt sie sich besonders wohl, Mittagssonne mag sie hingegen gar nicht.

Besonders gerne verwende ich den Ananassalbei, genau wie Minze, Zitronenmelisse oder „gewöhnlichen“ Salbei, für aromatische Teezubereitungen, welche sich, mit Frischpflanzen hergestellt, geschmacklich um Welten von käuflichen Beuteltees unterscheiden.

Das brauchen wir für einen Liter Tee:

-einen Büschel/Zweig Ananassalbei                                                                                                -eine Bio-Zitrone                                                                                                                         –Wasser

Was wir damit machen:

-Wasser aufkochen                                                                                                                      -Blätter kleinschneiden                                                                                               -Zitronenschale abreiben                                                                                                         -Zitrone auspressen

-Blätter und Zitronenschale zusammen in Kanne geben und mit Wasser übergiessenziehen lassen                                                                                                                     -Zitronensaft zugeben, dadurch kommt der Ananas-Geschmack viel besser zu Geltung!-vor dem Genuss durch Teesieb abseihen

Übrigens: mit den essbaren Blüten lassen sich Salate ganz prima dekorieren!

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2 Kommentare zu Fruchtiges Zentralamerika in der Tasse

  1. Almuth sagt:

    DIE Blüten hätte ich nicht erkannt ! Ich hab sie schon mal auf einem Pflanzenmarkt gesehen, aber nur in Grün 🙂 Klingt geschmacklich sehr gut und daß sie viel Durst hat, käme mir entgegen. Aber ich hab ja keinen Platz mehr…

  2. Arletta Rusterholz sagt:

    Der viele Durst kommt mir auch entgegen, ich giesse nämlich so gerne. Ich muss gestehen, erst JETZT blüht diese Pflanze so RICHTIG. Hab gestern noch aktuelle Fotos gemacht. Mittlerweile ist sie auch über 3 Meter hoch!

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