Für Sie gelesen: FOOD & FARM

Wie letztes Jahr die erste Ausgabe des Magazins FOOD & FARM erschien, war meine Kaufentscheidung zuerst stark beeinflusst durch den Titel. Was mit Food zu tun hat, das interessiert mich, was mit Farm zu tun hat, das interessiert mich sogar sehr! Der Untertitel „Vom Feld auf den Teller“ schliesslich schlug bei mir voll in die Kerbe „Träumen vom Selbstversorger-Leben.“

Begeisterung (die auf der Stelle da war), ist die eine Sache. Die andere ist, ob es sich für mich als Balkongärtnerin und Freizeitfarmerin lohnt, diesem Magazin auch in Zukunft treu zu bleiben? Würde die regelmässige Lektüre für meine Permakultur im Kleinformat ausreichenden Mehrwert bieten?

Ich freue mich sehr, dass ich nun die Ausgaben Nummer 1 (Januar/Februar 2017) und Nummer 2 (März/April 2017) von FOOD & FARM für Sie, liebe Leserinnen und Leser, rezensieren darf.

Zum Inhalt. Das Magazin ist gegliedert in die Rubriken Stadt & Land, Hof & Küche, Welt & Wissen, Ärmel hoch! und ein unterhaltsames Querfeldein. Jeder Ausgabe liegt zudem ein EXTRA bei, für die ersten Ausgaben dieses Jahres waren dies „Hühner halten“ und „Alles über Tomaten.“ Wir erfahren nicht nur viel über Pflanzenanbau im kleinen und im grossen Rahmen, auch Farmtiere werden in Portraits vorgestellt. Rubriken über praktisches Gartenwerkzeug und saisonale Kochrezepte fehlen ebenso wenig wie Themen rund um unser Wohlbefinden. Wir lernen Autoren und ihre Bücher kennen und in der neuesten Ausgabe werden Gartenblogger und ihre Blogs vorgestellt. Sehr lehrreich finde ich das Farm-Wiki mit Begriffserklärungen aus Ackerbau und Viehzucht.

Zur Begeisterung. Höchstnote für das FOOD & FARM! Sowohl für die ausserordentliche Themenvielfalt des Magazins wie auch für die schöne und übersichtliche Aufmachung. Toll finde ich ebenfalls, dass die Themen stets mit Blick auf Ökologie, Nachhaltigkeit und fairem Handel besprochen werden. Auch superpositiv ins Auge sprang mir die Kitschfreiheit von FOOD & FARM. Keine Anleitungen für Dekos, keine Bastelarbeiten zu Ostern, kein Geschnörkel. Gradlinig vom Feld (oder vom Blumentopf) auf den Teller, darum geht’s hier und das Magazin hält, was es verspricht. Eine Wohltat. Ganz besonders gepackt in der aktuellen Ausgabe hat mich die ausführliche Reportage über Rhabarber vom Anbau bis zur Zubereitung.

Zu meinem Fazit. Ob Balkon- oder Beetgärtner, Profi- oder urbaner Freizeitfarmer, ob Selbstversorger oder Mensch mit Interesse an bewusstem, regionalem und saisonalem Konsum: FOOD und FARM bietet für jeden etwas! „Weck den Farmer in dir“ ruft uns die entsprechende Rubrik zu und macht tatsächlich Lust, die Ärmel auf der Stelle hochzukrempeln und loszulegen. Herausgeber des Magazins ist übrigens der Deutsche Landwirtschaftsverlag dlv, da sind Fachleute am Werk, die genau wissen was Produzenten gleichwohl wie Verbraucher interessiert und bewegt. Hier kommt Wissenschaftliches leicht verständlich, inspirierend und optisch äusserst ansprechend daher.

Zur Kaufempfehlung. Unbedingt! Abonnieren ist noch besser! Und sammeln! Denn vieles wird man immer wieder nachschlagen. Nur schon alleine die EXTRA-Beilagen enthalten eine geballte Landung nützlicher Infos. In der Schweiz findet man das relativ neue FOOD & FARM momentan erst an grösseren Kiosks. Wäre ein Abo nicht auch eine nette Geschenkidee? Für weitere Informationen sind Sie hier FOOD & FARM richtig.

An dieser Stelle möchte ich dem Team von FOOD & FARM herzlich für die Zusammenarbeit und die Rezensionsexemplare danken.

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