Honig, EM und glückliche Bienen

Wie ich in die wärmende Morgensonne blinzlWP_20160606_15_06_39_Pro__highrese (endlich Sonne!) und mein Frühstücksbrötli mit dem unübertrefflich dezent-herben, würzig-kräftigen Honig aus Blüten der schottischen Heide-Moore geniesse, hergestellt wird dieser übrigens vom Traditions-Familienunternehmen „Heather Hills Farm“ im Hochland von Perthshire, schweifen meine Gedanken schon wieder wie automatisch zu den Effektiven Mikroorganismen und ihrer Wirkung auf Bienen. Das ist so eine Art Berufskrankheit von mir.

Unser Nachbar, ein passionierter Imker, verwendet EM für seine Obstkulturen. Aber was ist mit den Bienen? Ich befrage ihn und erfahre, was mich kaum erstaunen sollte: viele Imker setzen EWP_20160521_16_16_40_Pro (2)ffektive Mikroorganismen erfolgreich ein, um die Gesundheit ihrer Völker zu erhalten und um die Bienen widerstandsfähiger zu machen.

Das Anflugbrett wird möglichst früh morgens besprüht, das reinigt die Füsse der Bienen; wenn  der Fluglochkeil wöchentlich ausgewechselt wird, so legt man diesen zur Reinigung in eine EM-Lösung ein. Wird am Stock direkt gearbeitet, so wird kein Rauch eingesetzt, sondern ganz fein EM versprüht. Der pH-Wert von 3,5 hat eine reinigende Wirkung, in der pathogene Stoffe oder Organismen keine Lebensbedingungen finden. Kurz gesagt: unsere EM stabilisieren die natürliche, mikrobiologische Balance im Bienenvolk.

NebWP_20160528_15_52_09_Pro (2)st dem Einsatz von Mikroorganismen, sind geringe Distanzen zwischen Wabe und Nahrungspflanzen von maximal 200-300 Metern für die Bienen essenziell. „Verlängern sich die Sammelflugdistanzen, verringert sich einerseits die Anzahl der Brutzellen, die über genügend Proviant verfügen, weil die Bienenweibchen mehr Zeit für die Nahrungsflüge brauchen. Andererseits erhöht sich die Sterblichkeit der Larven, weil die Nester länger unbewacht bleiben und dadurch mit grösster Wahrscheinlichkeit parasitiert werden“. Dies schreibt Dr. Andreas Müller im Magazin „Ornis“ in der Ausgabe von April 2015.

In unseren Niederungen wblog13erden gewiss nie auch nur annähernd vergleichbare bienenfreundliche Bedingungen wie im schottischen Hochland herrschen. Aber auch unsere Siedlungsräume haben durchaus das Potenzial eine gewisse Bienenfreundlichkeit zu erreichen: ganz einfach durch das Kultivieren von Blütenpflanzen für Nektarsammler!

Übrigens: die Bezugsquelle für eingangs erwähnten Delikatess-Honig ist entweder der Hersteller Heather Hills Farm selbst Heather Hills Farm oder der hiesige Vertriebspartner der Farm The British Shop

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