Kartoffeln und der Bokashi

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Im Frühling hatte ich ein kleines Experiment gestartet in unserem Vorgärtchen hinter dem Haus: ich drückte eine stark keimende Kartoffel in die Erde, in welche ich wiederum  fermentierte Rüstabfälle (bekannt auch unter dem Namen „Bokashi„) mit dem kleinen Handrechen einarbeitete. Was mich daran interessierte war, wie sich dieser selber hergestellte Kompost in der Erde entwickeln und ob er einen Einfluss haben würde auf das Pflanzenwachstum. Nebenher muss ich noch gestehen, dass mich junge, zarte Kartoffelpflanzenblättchen ästhetisch sehr ansprechen. Im heissen und trockenen August habe ich meine kleine Kultur täglich etwas bewässert. Heute war dann nun die grosse (naja…) Ernte: sechs Kartoffeln von sehr unterschiedlicher Grösse. Ich bin sehr zufrieden mit der Leistung meines Kompostes.

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Rüstabfälle muss man nicht zwingend selber fermentieren, um wertvollen Bokashi zu erlangen, er ist auch in gebrauchsfertiger Form käuflich zu erwerben. Mehr darüber gibt es hier:

EM Schweiz AG

 

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2 Kommentare zu Kartoffeln und der Bokashi

  1. Almuth sagt:

    Interessant ! Von fermentierten Abfällen habe ich bislang noch nichts gehört. Gut sehen sie aus, die Pflanzen, wie die Kartoffeln. Übrigens eine schöne Farbe. Welche Sorte ist das denn ?

  2. Arletta Rusterholz sagt:

    Welche Sorte… da stellst Du mir eine Frage, die ich leider nicht beantworten kann, liebe Almuth. Ich hatte da einfach mal Kartoffeln gekauft, so nach Gutdünken, was grad zum Zweck passte. Anhand des Geschmacks könnte es sich allerdings um eine Art Süsskartoffel handeln. Gut schmecken sie auf jeden Fall. Und ich werde das Experiment nächstes Jahr in grösserem Rahmen wiederholen! Über fermentierte Abfälle werde ich mal noch detaillierter schreiben hier im Blog.

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