Kendra’s Weg zurück ins Leben

Das ist Kendra. Und das ist ihre Geschichte. Kendra hat nicht immer so keck und fröhlich in die Kamera geschaut, denn ihr ging es einst richtig mies. Der hohe Pflegeaufwand, um eine einigermassen artgerechte Haltung zu erreichen, wurde von ihren Vorbesitzern gehörig unterschätzt, so landete Kendra auf einer Pflegestelle. Aufgrund einer hartnäckigen Blasenentzündung wurde das kleine Tiere wochenlang (!) mit einem Antibiotikum therapiert, dessen häufig auftretende Nebenwirkung eine Entzündung von Zunge, Mundschleimhaut und Zahnfleisch sein kann. Kendra hatte immer noch Blut im Urin und zudem setzte ihr ein vollkommen entzündeter Mund voller Aphten schwer zu: sie stellte das Fressen ein. Für darmsensible Grasfresser wie Meerschweinchen ist dies ganz besonders verhängnisvoll. Die Pflegestelle bat mich um Rat. Nach 21 Jahren mit diesen Tieren kann ich auf einen ziemlich grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen. Die völlig abgemagerte Kendra allerdings stellte mich vor eine grosse Herausforderung.

Eine chronische Erkrankung (Blase), Probleme im Verdauungstrakt (die Verdauung beginnt im Mund), Schleimhautprobleme, Wunden und der Stress durch Schmerzen… nun ja, wer kann da besser helfen als ein Team von Effektiven Mikroorganismen? Wer schafft es, ein mikrobielles Gleichgewicht wiederherzustellen und gleichzeitig pathogene Keime auf ein akzeptables Mass zu beschränken, wenn nicht die Effektiven Mikroorganismen? Sie arbeiten ja schliesslich für das Leben und nicht dagegen, so wie dies Antibiotika nun mal zu tun pflegen. Wer kann besser die intensive Kommunikation mit den Körperzellen wiederaufnehmen, den Darm als Zentrum aller Gesundheit stabilisieren und dabei die körpereigene Abwehr anregen als unsere lieben EM’s?

Urprünglich war der Einsatz Effektiver Mikroorganismen als Bodenverbesserer gedacht. Aber bald hat man den Nutzen der kleinen Helfer für die Umwelt und die Gesundheit entdeckt. Nebenwirkungen oder sonstige nachteilige Auswirkungen sind übrigens keine bekannt.

Zurück zu Kendra. Sie bekam UroSan flüssig in der Dosis für Kleintiere mittels einer Pipette verabreicht. UroSan schmeckt lecker, die Verabreichung ist somit komplett stressfrei. Die Flüssigkeit wird von der Mundschleimhaut resorbiert, ist also sofort am Brennpunkt. Sie bekam von mir anfangs auch Schmerzmittel, nach drei Tagen allerdings nur noch in stark reduzierter Dosis. Dann gar nicht mehr.

Und wie ging es weiter mit Kendra? Sie fing bald einmal an, Heu zu knuspern. Und damit ist der Kampf um ein Meerschweinchenleben gewonnen. Heu ist lebenswichtig. Und wenn Meerschweinchen Schmerzen im Mund haben, gehen sie instinktiv an Heu oder Stroh, Rohfaser scheint den Schmerz abzuschmirgeln. Bald waren auch die Karotte und der Sellerie vor Kendra nicht mehr sicher, gerade Sellerie enthält viel Kieselsäure, welches der Wundheilung förderlich ist. Kluges Tierchen!

Wichtig finde ich auch den Aspekt der Gehegereinigung. Dabei sollten möglichst viele förderliche Mikroben auf alle Oberflächen kommen, damit für die krankmachenden schlichtweg kein Platz bleibt. Effektive Mikroorganismen EM1 eignen sich hierzu besonders gut. Sie reinigen nicht nur, sondern sorgen gleichzeitig für eine ideale mikrobielle Besiedlung.

Die klugen Mikroorganismen haben offensichtlich auch Kendra’s ursprüngliche Baustelle entdeckt: die Blase! Und sie haben sich dieser Mission angenommen, schliesslich wartete auch dort eine Menge Arbeit auf die kleinen Helfer. Ihr Urin ist mittlerweile so klar wie Quellwasser (auch unter dem Mikroskop!) und der Teststreifen zeigt den für Meerschweinchen physiologischen pH-Wert im alkalischen Bereich von 8.1 bis 9.1.

Und so darf Kendra endlich ein sorgenfreies Leben im Kreise ihrer Freunde führen. Gesund und vital. So, wie es sich für ein Meerschweinchen gehört! Die tägliche Gabe ihrer persönlichen Pipette mit UroSan flüssig (verdünnt in Wasser) ist zu einem Ritual geworden.

Die Genesungsgeschichte von Kendra steht als typisches Beispiel dafür, wie Effektive Mikroorganismen helfen, damit sich das biologische System eines Tieres nach einer Krankheit wieder selbst regulieren kann. Kendra hat zurückgefunden zu ihrem physiologischen Gleichgewicht, der angestrebten Homöostase. Wie dieser Kreislauf im Gesamtorganismus funktioniert, zeigt diese Grafik sehr schön:

(Image credit to Max Rusterholz)

Wenn sie Fragen haben zum Einsatz Effektiver Mikroorganismen bei Tieren, können Sie mich gerne kontaktieren. Für Bezugsquellen und weitere Informationen verweise ich gerne auf die informativen Seiten der  EM Schweiz AG.

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2 Kommentare zu Kendra’s Weg zurück ins Leben

  1. Almuth sagt:

    Liebe Arletta, das ist ja toll ! Das es daß auch für Tiere (und für Menschen ??) gibt, wußte ich nicht. Fantastisch, wie du dem armen Ding geholfen hast. Was für ein Glück, daß es dich gibt 🙂 Das Foto der Meerschweinchenfutterrunde ist übrigens total niedlich. Schön, daß es Kendra wieder gut geht. Das freut doch das Herz !!! Herzliche Grüße, Almuth

  2. Arletta Rusterholz sagt:

    Liebe Almuth, ein Glück, dass es die Mikroorganismen gibt, ich war dabei mehr die Randfigur mit guten Erfahrungen diesbezüglich. EM sind für offiziell für Kälber zugelassen, um Zulassungen für andere Tiergattungen zu erlangen, fehlen die finanziellen Mittel und irgendwie ist es ja auch obsolet. Was dem Kälblein hilft, das hilft auch dem Kaninchen oder dem Rotkehlchen und… ja, auch dem Menschen. „Auf eigene Verantwortung“ wie wir immer sagen… Negatives habe ich allerdings noch nie gehört. Und schon erst recht nie selber erlebt. Mit lieben Grüssen, Arletta

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