Mein süsser Sommerfavorit

Nein, diese Aprikosen stammen nicht aus dem eigenen Bestand, aber Sie werden lachen, ich habe hier tatsächlich ein Aprikosenbäumchen, ein Neuzugang, welches dieses Jahr aber noch keine Früchte trägt. Ich liebe Aprikosen und Wähe, eine lokale Bezeichnung für diese schweizerische Süssspeise, gehört zu meinen Lieblingsrezepten, besonders dann, wenn ich Gäste beeindrucken möchte. Und zwar nicht nur wegen des köstlichen Geschmacks, sondern auch, weil die Zubereitung so einfach ist und wirklich immer gelingt. In diesem Rezept besteht der Belag aus Aprikosen, aber Sie können je nach Saison natürlich auch anderes Obst oder sehr gut auch Beeren verwenden.

Wir brauchen:

-einen runden ausgewallten Teig (Mürbteig, Kuchenteig oder Blätterteig)          –Kokosraspel                                                                                                                                          -6 grosse Aprikosen                                                                                                       -Vanillejoghurt (150 Gramm)                                                                                                             -2 Eier                                                                                                                                                -circa 1 dl Milch                                                                                                                                  -ein Päckchen Vanillezucker

Den Backofen heizen wir auf 200 Grad Umluft vor. Der Teig wird auf ein Kuchenblech gelegt (ich verwende eines mit 20 cm Durchmesser, das Rezept ist für 2 Personen berechnet) und dicht eingestochen. Kokosraspel wird dünn darauf verteilt und leicht angedrückt. Anschliessend wird der Teigboden mit den halbierten und entkernten Aprikosen (Innenseite der Früchte nach oben) belegt.

Für den Guss verquirlen wir Vanillejoghurt, Eier, Milch und Vanillezucker und giessen die Masse über den Teigboden.

Nun wird das Ganze für 30 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen gebacken, anschliessend weitere 10 Minuten bei 200 Grad Unterhitze. Das ist alles. Leicht abgekühlt ist unsere Wähe bereits servierfähig. Milch, Kakao oder Kaffee passen sehr gut dazu. Im Kühlschrank aufbewahrt, ist die Wähe auch am nächsten Tag noch geniessbar.

Für eine grössere Wähe (4 Personen) ein Backblech von 28 cm Durchmesser verwenden und die Zutaten für die Füllung einfach verdoppeln. Die Backzeit verlängert sich dadurch um etwa 5 Minuten.

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2 Kommentare zu Mein süsser Sommerfavorit

  1. Almuth sagt:

    Liebe Arletta, das sieht superlecker aus und scheint ja ruckzuck zu gehen. Hast du auch noch ein Rezept für einen passenden Boden ? Jetzt frage ich mich gerade, ob wir dasselbe meinen, oder ob das diese kleinen, feinen sprachlichen Unterschiede sind: ein Blech ist bei uns das große, rechteckige Ofenblech. Die runde Form ist in der Regel eine Springform oder eine Tarteform. Heißt die runde Form bei euch Blech ? – Toll wären natürlich eigene Aprikosen. Leider sind viele, die man hierzulande im Handel bekommt, nicht so geschmackvoll. Wenn du dann erst deine eigenen erntest, willst du nichts anderes mehr ! Man kanns ja auch mit Heidelbeeren oder vielleicht auch Pflaumen machen. Muß ich bald mal ausprobieren 🙂 Dir wünsche ich guten Appetit gehabt zu haben ! „Neidische“ Grüße von Almuth 🙂

    • Arletta sagt:

      Liebe Almuth, den Boden – also den Teig – kaufe ich immer schon fertig ausgewallt. Ob Mürbeteig oder Kuchenteig oder auch Blätterteig, die passen alle gut. Ja, das runde Dings, das heisst hier Wähenblech 🙂 und „man“ braucht das tatsächlich eigentlich nur für Wähen. Ich seh grad, dass das Blech auf dem Foto vor lauter Teig und Papier nicht zu sehen ist. Unter Springform verstehen wir diese Dinger mit dem hohen Rand für richtig in die Höhe gehende Kuchen 🙂 Und Tarteform, das ist dann eher aus Porzellan, also hier zumindest 🙂 Schon witzig, diese regionalen Unterschiede 🙂 Heidelbeeren schmecken sehr gut in einer Wähe, Pflaumen gehen auch gut! Nektarinen sollte ich hier bald mal ernten können 🙂 die machen sich in der Wähe auch ganz gut. Und auf die Aprikosen nächstes Jahr (hoffentlich) freue ich mich schon sehr! Das Bäumchen hatte nach dem Kauf und nach dem Umtopfen etwas geschwächelt, dann hat es ausgerechnet auch immer noch so arg gestürmt, hat viele Blätter verloren. Produziert nun aber ganz viele kleine Blättchen, ich glaube, das kommt gut 🙂 Mit lieben Grüssen zu Dir, Arletta

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