Nachträglich zum „Tag des Moores“

Am 2. Februar, das war der vergangene Freitag, gab’s den „Tag des Moores.“ World Wetlands Day. Dieser „Feiertag“ existiert seit 1997 weltweit, wie ich dann später am Abend in den Weiten des World Wide Web nachlesen konnte und auch auf Instagram. Der diesjährige World Wetlands Day war den urbanen Mooren gewidmet. In der Schweiz aber war der Anlass leider nicht wichtig genug, um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen und diese für die ökologische Bedeutung dieser Gebiete zu sensibilisieren.

Wie ich dann meine frisch heimgebrachten Moor-Fotos betrachtete, entbrannte hier dann doch die Diskussion darüber, was ein Moor eigentlich genau ist und wo der Unterschied zu einem Sumpf liegt? Hmmm. Ja. Sumpf, das ist der mit mehr Wasser, oder? Zum Glück habe ich mittlerweile das spärliche Angebot an Literatur zu meinem „Herzensthema“ dieses Jahres hier liegen (ein ganz tolles Buch über Moore darf ich Ihnen in einem meiner nächsten Beiträge vorstellen). Im Moor wird Torf abgelagert, welcher wiederum aus den Überresten abgestorbener Moorplanzen besteht. In Sümpfen kann sich kein Torf ablagern. Dort verwandeln sich Pflanzenreste zu Schlamm und zerfallen vollständig. Ein Sumpf kann sich aber im Laufe der Zeit zu einem Moor weiterentwickeln.

Ganz so einfach ist die Sache mit der Definition dann aber doch nicht. Mir ist natürlich auch aufgefallen, dass sich die verschiedenen Moorlandschaften stark voneinander unterscheiden. Woran liegt das nun wieder? Mehr dazu im nächsten Moor-Beitrag  🙂

#WorldWetlandsDay

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4 Kommentare zu Nachträglich zum „Tag des Moores“

  1. Liebe Arletta, in Österreich hat man darauf ebenfalls keinen Wert gelegt, denn dies war in den Nachrichten auch nicht zu hören. Die Unterscheidung zwischen Sumpf und Moor ist interessant. Diese Frage hatte ich mir nämlich auch schon des Öfteren gestellt. Vielen Dank für die Antwort.

    LG Kathrin

    • Arletta sagt:

      Herzlichen Dank, liebe Kathrin! Weisst Du, wenn eine Gemeinde eine Moorlandschaft renaturiert, dann ist das eine wundervolle, aber keineswegs billige Sache. Der Steuerzahler finanziert solche Projekte – zumindest teilweise. Nur schon deshalb fände ich es ganz geschickt, wenn der Steuerzahler dann auch orientiert würde über solche speziellen Tage, wie der des Moores. Nicht alle diese Jahrestage haben so eine grosse Relevanz, ich denke den „bring-your-teddybear-to-work-day“ muss man nicht unbedingt auf internationale Ebene bringen, aber solche Naturschutzprojekte, die sind schon eine andere Schuhnummer.
      Mit lieben Grüssen,
      Arletta

  2. Almuth sagt:

    Liebe Arletta, vielen DAnk für den schönen Beitrag. Auch hier ist der Tag des Moores sang- und klanglos an mir vorbeigegangen, wobei ich auch keine Nachrichten gesehen habe. Aber allein der Tag ist mir nicht bekannt! Wenn ich danach im WWW suche, stoße ich auf Orte/Gegenden mit Mooren, die Veranstaltungen machen oder auf den Nabu(Naturschutzbund). Das ist nicht viel… Bring-your-teddy-to-work-day???? Dazu sage ich jetzt mal nichts…..Natur rückt zwar in den Fokus, nur leider immer noch nicht genug. Nichtsdestotrotz wird zum Glück auch renaturiert. Konzentrieren wir uns auf das Positive!! Mit lieben Grüßen, Almuth

    • Arletta sagt:

      Herzlichen Dank, liebe Almuth 🙂 Genau so ging es mir auch, ich war sogar verwundert, dass den Mooren überhaupt ein Tag gewidmet wird 🙂 und in offensichtlich sehr zahlreichen Ländern wurde das richtig zelebriert und es fanden haufenweise Informationsveranstaltungen oder Moorwanderungen statt. Tja… genau, konzentrieren wir uns auf’s Positive 🙂 Mit lieben Grüssen zu Dir, Arletta

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