Neues von der Brache im Monat Mai

Die Brache noch vor wenigen Tagen: aussergewöhnlich lang anhaltende Trockenheit und ein erneuter Wintereinbruch im April hatten sie stark in ihrer Entwicklung gehemmt. Nur der Persische Ehrenpreis (Veronica persica), eine ehemals nicht heimische Pflanze, leuchtete dank der auffälligen Farbaufhellung der unteren Kronblätter schön hervor.

         

Dann endlich setzte Regenwetter ein. Ein sanfter, aber anhaltender Landregen. Und sofort beginnt der Kriechende Hahnenfuss (Ranunculus repens) die Brache zu dominieren. Diese Hahnenfussart aus der grossen Palette heimischer Hahnenfussgewächse sieht man hier häufig, ihr Vorkommen ist allerdings auf feuchte Böden beschränkt!

         

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7 Kommentare zu Neues von der Brache im Monat Mai

  1. Almuth sagt:

    Da tut sich doch schon viel, trotz Trockenheit und Kälteeinbruch ! Lustig, gerade dachte ich noch, was macht eigentlich die Brache ?! Gelernt habe ich auch wieder was, denn mir war nicht klar, daß das hübsche gelbe der Kriechende Hahnenfuß ist. Was für eine Vielfalt. Superschön ! Bei den kleinen Ehrenpreisblüten staune ich immer und frage mich, wer die besucht. Denn life habe ich noch kein Insekt daran gesehen (ich steh natürlich nicht ständig daneben). Das wäre doch eine schöne Pflanze zur Unterpflanzung für den einen oder anderen Kübel. Wenn man denn Platz hätte. – Ich freue mich darauf zu sehen, was sich in den nächsten Wochen noch alles tut auf der Brache ! Liebe Grüße, Almuth

  2. Arletta Rusterholz sagt:

    Wirklich, Du hast an „meine“ Brache gedacht, liebe Almuth? So schön! Das Thema scheint eh auf ungeahntes Interesse zu stossen. Die Seite über „Bunte Brachen“ ist recht beliebt. Die Brache macht mir etwas Sorgen, wenn ich mir die Fotos ansehe von letztem Jahr um diese Zeit, dann wird klar, wie weit sie im Entwicklungsstadium zurückliegt dieses Jahr. Gut, was nicht ist, kann ja noch werden. Der Kriechende Hahnenfuss ist als frische Futterpflanze ganz und gar nicht gefragt, er ist sogar ganz leicht giftig und kann Kontaktekzeme auslösen. Getrocknet hingegen, im Heu, verliert er komplett seine Giftigkeit und ist geniessbar. Insekten habe ich am Ehrenpreis auch keine beobachtet. Stimmt, das wäre ein attraktiver Bodendecker und so wie das Ehrenpreis ausschaut, könnte ich mir durchaus vorstellen, dass es sich um eine Nektarpflanze handelt. Auf jeden Fall sind das hübsche Blümchen. Nun ist ja die Erde richtig durchtränkt vom vielen Regen und in den nächsten Tagen soll sogar die Sonne wieder scheinen, ich hoffe, dass sich dann auf der Brache einiges tut! Mit lieben Grüssen, Arletta

  3. Almuth sagt:

    Die wird schon noch loslegen, sobald es wärmer wird. Es ist ja vieles ein wenig ins Stocken geraten. Aber gleichzeitig wächst auch viel weiter. Ein ausgedehnter Frühling eben 🙂 Liebe Grüße, Almuth

    • Arletta Rusterholz sagt:

      Ja, ich seh das grad auch positiv, es wird auch wieder erheblich wärmer über die nächsten Tage. Ich beobachte die Brache natürlich auch mit Argusaugen und vergleiche dann mit letztem Jahr und so. Ein ausgedehnter Frühling, das trifft es doch sehr gut! Mit lieben Grüssen, Arletta

  4. Almuth sagt:

    JEDES Jahr ist anders – und trotzdem vergleichen wir immer mit dem Vorjahr. Geht mir genauso, ist doch aber eigentlich nicht sinnvoll. Uns gehts ja auch nicht jedes Jahr gleich..komische Angewohnheit eigentlich. Aber ich denke auch immer daran, wie die Pflanzen im letzten Sommer aussahen. Wir bleiben gespannt 🙂 Liebe Grüße, Almuth

    • Arletta Rusterholz sagt:

      Vergleiche sind irgendwie nie gut. Ich frage mich auch gerade, warum wir Menschen wie automatisch irgendwie einfach immer alles miteinander vergleichen. So ganz urteilsfrei würde es sich doch viel leichter leben lassen. Ein Vergleichs-Detox wäre mal was. Jedenfalls für mich *lach*. Spannende Frage grad. Danke für Deinen Input, liebe Almuth! Mit herzlichen Grüssen, Arletta

  5. Almuth sagt:

    Vergleichs-Detox – ja, das wäre sinnig 🙂 Nicht nur für dich, für mich auch !! LG, Almuth

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