Salbeiblütenessig

Anfang Juni waren die schönen Salbeiblüten leider „hinüber“, ich habe sie abgeschnitten, damit die Pflanze wieder kräftig neu austreiben kann. Wegwerfen mochte ich die verblühten Schönheiten nicht, so liess ich sie an einem schattigen Platz erstmal trocknen. In dieser Zeit ist mir die Idee gekommen, ich könnte doch mal versuchen, Salbeiblütenessig selber herzustellen, denn schliesslich duftete der getrocknete Strauss immer noch sehr stark und die Wirkstoffkonzentration in Getrocknetem ist ja bekanntlich um ein Vielfaches höher. Mit getrockneten Kräutern angesetzter Essig verdirbt auch weniger schnell als die Frischkräutervariante.

Als Basis habe ich hochwertigen Weissweinessig genommen und diesen über die grobgehackten Salbeiblüten und -blätter, Pfefferkörner, Schalottenwürfelchen und eine Zitronenscheibe in ein Einmachglas geleert, bis alle Zutaten vollständig mit Flüssigkeit bedeckt waren. Das Glas habe ich für drei Wochen an einen kühlen und schattigen Platz gestellt (angesichts der hohen Sommertemperaturen war’s diesmal sogar der Kühlschrank) und immer mal wieder etwas geschüttelt, damit sich die Blüten verteilen und der Essig richtig gut durchziehen konnte.

Heute schliesslich war es soweit: ich habe die Flüssigkeit durch ein Sieb gefiltert und in eine gut verschliessbare Glasflasche abgefüllt. Der Salbeiblütenessig schmeckt sehr intensiv und würzig. Vermischt mit Olivenöl, wenig Senf, Meersalz und zwei Teelöffeln Ahornsirup bildete er einen reizvollen Kontrast zum frischen Blattsalat, den es heute Mittag gab. Und ich bin mir sicher, dass er ebenso gut zu Kohlrabi passt 🙂

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Kohlrabiologie

Die letzten Tage dachte ich, dass es das nun bald mal war mit dem Kohlrabi. Verblüht beziehungsweise gegessen. Schade. Bis ich heute zu meiner Erhellung gelesen habe, dass Kohlrabi (Brassica oleracea) zweijährig ist, bloss meistens halt wie eine einjährige Pflanze behandelt wird. Der essbare, verdickte Spross, der sich über der Erde bildet, ist zu meinem Liebling im Salat geworden (an cremigem Dressing mit Salz und viel Pfeffer angemacht), denn er passt gut zu grilliertem Fisch.

Kohlrabi hält hier den Blattgrössenrekord (beliebte Delikatesse für Kaninchen und Meerschweinchen) und auch denjenigen an Wasserbedarf. Bescheiden war er hingegen bei der Wahl seiner Domizile, er hat sich ausgerechnet in den kleinsten Töpfen angesiedelt und teilt sich diese mit anderen Pflanzen. Und er liebt die volle Sonne.

Offensichtlich gibt es zwei Sorten Kohlrabi: die essbare Variante bildet keine Blüten aus, während die blühende Variante keine brauchbaren Knollen ausbildet, dafür aber bei Insekten für ihren Nektar sehr beliebt ist. Eine beeindruckende Pflanze, nicht?

Die leuchtend gelben Blüten gleichen denen des Raps sehr. Die sichere Identifikation gelang mir nur aufgrund des verdickten Sprosses. Kohlrabi sehe ich als ideale Pflanze für den Selbstversorgerbalkon, er ist dekorativ und multifunktional. Und wer keine Hasenartigen oder Nagetiere beherbergt, kann die dicken Blätter sogar kochen (lassen sich wie Wirsing verwenden und schmecken auch ähnlich).

Der Grund seiner Anwesenheit hier auf dem Balkon wird für immer ein Geheimnis bleiben. Vermutlich haben ihn die Vögel über ihr Winterfutter ausgesät. Und das war eine richtig, richtig gute Idee!

♥♥♥♥♥♥♥ Kohlrabi ♥♥♥♥♥♥♥

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Flockig durch die Woche

Einige Monate sind vergangen, seit ich mich als Selbstständige ins Homeoffice verlagert habe. Die Gründe, die zu diesem beruflichen Umschwung geführt haben, liegen in wenig netten Auswüchsen unserer Wirtschafts- und Arbeitswelt. Zwar arbeite ich nun viel mehr, fühle mich aber trotzdem regeneriert, viel mehr wieder mich selbst, lebendig und nicht mehr nur wie eine kaum mehr laufende Maschine, die vor allem nur eines wollte: den Arbeitstag irgendwie überstehen. Und es irgendwann besser machen. Rückblickend eine zermürbende und erschöpfende Zeit, die mich krank gemacht hat.

Zurück zur Gegenwart: die Beschäftigung mit ökologischen und innovativen Erzeugnissen, Nischenprodukten, kleinen Start-ups und „grüner“ Literatur ist an sich schon eine flockige Angelegenheit, die mir enorm Spass macht und die Arbeit im Homeoffice ist kompatibel mit meinem Leben und auch mit mir als kreativer Mensch.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich nun meine Zwischenmahlzeit am Mittag täglich frisch zubereiten und in Ruhe geniessen kann, was sich übrigens schon nach wenigen Tagen im Homeoffice positiv auf meine bislang angeschlagene Gesundheit ausgewirkt hatte. Das bedeutet eine extreme Steigerung meiner Lebensqualität und ich bin sehr dankbar dafür. Mein Mittagessen besteht ganz einfach aus einer Abwandlung des Original-Birchermüesli, wenn möglich angereichert mit frisch geernteten Früchten vom Balkon.

Erfinder des Birchermüesli ist der Schweizer Arzt und Pionier der Vollwertkost Dr. Maximilian Bircher-Benner (1867 – 1939). Dr. Bircher war überzeugt davon, dass mittels einer fleischlosen Ernährung, welche hauptsächlich auf Rohkost basiert, vielen Krankheiten vorgebeugt oder bestehende gar geheilt werden können. „Der Frischkornbrei ist das Zentralstück jeder biologisch-vollwertigen Kost“ so Dr. Bircher. Intuitiv hatte er dies zu einer Zeit erkannt, in der die wissenschaftliche Ernährungsforschung von der Existenz notwendiger Vitalstoffe noch keine Ahnung hatte.

Das Original-Birchermüesli beinhaltet denn auch eine ideale Zusammensetzung verschiedener gesunder Komponenten: Apfel, Haferflocken, gezuckerte Kondensmilch, Zitronensaft, Haselnüsse.

Heute gibt es unzählige Variationen dieses Klassikers in Form von käuflichen Flockenmischungen (auf Zuckergehalt achten!) und statt Milch, oder in Kombination mit selbiger, lassen sich auch gut Fruchtsäfte, Quark oder Joghurt verwenden, untergezogener Rahm macht die Sache nicht nur luftiger sondern trägt auch zum Erhalt empfindlicher Vitalstoffe bei, Honig sorgt für angenehme Süsse… und so weiter.

„Iss roh, dann bist du froh; iss kalt, dann wirst du alt“ sagte Dr. Bircher. Gut! Diesen Rat befolge ich gerne, denn die Bio-Müesli von HOLLE schmecken mir jeden Tag und da es davon drei Sorten gibt und die Früchte je nach Jahreszeit wechseln, kommt nie Langeweile auf. Die Vollwert-Mischung ist mit Ölsaaten angereichert, das Müesli mit Beeren enthält getrocknete Johannis- und Brombeeren; beide Varianten beinhalten eine ausgewogene Getreidegrundlage. Mein geschmacklicher Favorit ist die Knuspermischung mit Haferflocken und Honig, da dieses Müesli gezuckert ist, wähle ich es, wenn’s mal etwas mehr Kalorien sein dürfen. Alle HOLLE Müesli sind vollwertige Energielieferanten und dass die Zutaten aus biologischem, teilweise sogar biologisch-dynamischem Anbau stammen, machen sie mir persönlich besonders sympathisch.

Ich kenne keine andere vollwertige Mahlzeit, die so vielseitig und saisonal wandelbar ist und dadurch immer wieder neue Kreationen erlaubt und dabei noch eine gesunde, ausgewogene, sättigende Ernährung bietet, die obendrein noch spielend leicht gelingt und super lecker ist, wie mein geliebtes Müesli!

An dieser Stelle möchte ich mich bei der MORGA AG für die Zusammenarbeit und für das zur Verfügung gestellte Produktesortiment herzlich bedanken.

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Ich bin dann mal im Wald…

So präsentierte sich der Himmel am frühen Morgen. Blauer geht nicht mehr 🙂

Heute war richtig angenehmes Wetter für einen Spaziergang im nahen Wald. Spannend, was alles so blüht am Wegrand, Acker-Rittersporn habe ich hier noch nie gesehen:

Blühendes Waldmeisterkraut im Tee, wie lange hatte ich das schon nicht mehr? Zur längeren Haltbarkeit lässt es sich auch gut getrocknet verwenden, die Wirkstoffe (dem Waldmeister wird eine Heilwirkung gegen Kopfschmerzen und andere Unpässlichkeiten zugeschrieben) sind dann allerdings um ein Vielfaches konzentrierter:

Und wieder eine Feldpflanze mitten im Wald, die Ackerglockenblume:

Hier an diesem kleinen Bach bin ich besonders gerne. Seit den heftigen Regenfällen von vorgestern führt er wieder richtig viel Wasser:

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Der Balkon im Juni

Viel Grünes und wenige Worte heute. Ein kleiner Balkonrundgang:

Gruppenbild mit Topinambur. Letzterer hat sich dazu entschieden, Sonnenblumengrösse zu erreichen. Bald wird er blühen.

 

Die Salweide hat gut getarnten Besuch und im benachbarten Apfelbaum sieht es nach einer vielversprechenden Ernte aus.

 

Balkon? Dschungel? Balkondschungel? Dschungelbalkon? Egal. Das ist mein kleines Paradies. Hier fühle ich mich wohl.

 

Der Kohlrabi strahlt in den Himmel, während sein Nachbar zur linken Seite täglich leckere Cassis-Beeren liefert.

 

Der Salbei war verblüht, ich habe ihn zurückgeschnitten und nun treiben neue Blüten aus, die Bienen freuen sich!

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Für Sie gelesen: Wird das was – oder kann das weg?

Dass der Stinkende Storchschnabel eine alte Heilpflanze ist, seine Blätter zum Schutz vor der Sonne rot färbt und zudem wertvolle Insektennahrung bietet, habe ich im Buch      „Wird das was – oder kann das weg?“ von Bärbel Oftring erfahren. Nun, Ratgeberliteratur ist eine heikle Sache, denn alles steht halt schon irgendwo geschrieben. ABER es gibt auch die überraschenden, innovativen, pfiffigen, interessanten Bücher, diejenigen, die irgendwo in Balkonnähe griffbereit liegenbleiben, damit ich jederzeit nachschlagen kann. „Wird das was – oder kann das weg?“ liegt jedenfalls griffbereit.

Bärbel Oftring ist Biologin und viele von Ihnen kennen sie vermutlich als Autorin, Redakteurin und Herausgeberin zahlreicher Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Unkraut ist das Thema von „Wird das was – oder kann das weg?“, es geht darum, erwünschte und unerwünschte Gartenpflanzen einfach zu erkennen, was uns durch Fotos der verschiedenen Wachstumsphasen der Pflanzen und der Unterteilung des Buches nach Form der ersten sichtbaren Blätter wirklich erstaunlich einfach gemacht wird.

In einer leichten, auch für den Laien verständlichen Sprache und mit vielen tollen Fotos angereichert, stellt uns Bärbel Oftring 100 Pflanzen vor, die sich im Garten oder im Blumentopf ansiedeln können. In Steckbriefen erfahren wir, was diese Überraschungspflanzen so draufhaben an Zierwert, Ausbreitungsneigung, ökologischem Wert, Giftigkeit, Essbarkeit oder heilwirksamen Substanzen. Die Würze zu diesen Informationen liefern Hinweise auf verwandte Arten oder spezielle Verwendungszwecke…

…und so weiss ich nun endlich, was genau mir die Vögel über die Wintermonate hier für Pflanzenkinder angesät haben und ob ich diese besser jäte oder wachsen lasse.

Danke, liebe Bärbel Oftring, für diesen unterhaltsamen und super gut strukturierten Lesegenuss zu einem aussergewöhnlichen Thema. „Wird das was – oder kann das weg?“ ist im Kosmos Verlag erschienen und wirklich sehr, sehr, sehr empfehlenswert!

An dieser Stelle möchte ich mich beim Kosmos Verlag Stuttgart für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar herzlich bedanken.

 

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Früchte statt Geranien

Essbares auf dem Balkon anpflanzen, bringt das überhaupt was? Das ist eine Frage, mit der ich öfters konfrontiert werde und die ich trotzdem nie auf Anhieb verstehen will. „Bringen“ im materiellen Sinn? Oder mehr so ideell?

Die Frage nach dem Materiellen ist einfach beantwortet: alles, was nicht gekauft werden muss, bringt eine Ersparnis. Ganz besonders gilt das für diejenigen Pflanzen mit den hohen Erträgen, wie derzeit Kohlrabi oder die Erdbeeren und später im Jahr dann die kleinen Haselsträucher, die viele Nüsse liefern. Dasselbe gilt für  Delikatessen; wenn diese überhaupt zu finden sind in Spezialitätengeschäften, dann zu hohen Preisen. Ich denke da an den Hirschhornsalat oder an meine Cassis-Beeren. Hinzu kommt hier noch, dass unsere Meerschweinchen die Blätter der angebauten Früchte und Gemüse bedenkenlos fressen dürfen und die zahlreichen Beikräuter für sie eine wertvolle Kost sind, also bei den Tieren gleich nochmals Geld gespart. Wenn ich denke, was ich früher teilweise direkt nach dem Kauf wegwerfen musste, da welk oder verdorben oder sonstwie ungeniessbar. Schade um’s Geld. Und schlecht für die Umwelt. Ein Drittel aller angebauten Lebensmittel wird weggeworfen. Was für eine Verschwendung wertvoller Ressourcen!

Was direkt vom Balkon auf den Teller kommt, benötigt keinen Transport, keine aufwändigen Verpackungen, die nachher entsorgt werden müssen, keine Pestizide und viel weniger Düngemittel. Abfälle gibt es kaum. Was unreif geerntet, um die Welt gekarrt, -zig mal gespritzt, vakuumiert und schliesslich für Tage im Ladenregal vor sich hergammelt, kann weder mit der Frische noch mit dem Aroma von Selbstgeerntetem mithalten. Und schliesslich ist „Urban Farming“ ein erfüllendes Hobby, verschafft einen anderen Zugang zu Lebensmitteln und führt ein grosses Stück zurück zur Natur und zu den Ursprüngen des Menschen als Selbstversorger. Den gesundheitlichen Aspekt möchte ich auch nicht ausser Acht lassen, denn wie heisst es: man ist, was man isst!

Die Konsumgesellschaft ist total aus den Fugen geraten. Etwas selber zu machen, zu experimentieren und mich mit Gleichgesinnten auszutauschen, damit möchte ich etwas im Kleinen bewirken. Vor einigen Jahren hätte ich nicht mal daran gedacht, eines Tages selber Nutzpflanzen zu ziehen. Heute macht mich die eigene Ernte vom Balkon stolz und glücklich. Selber gezogene und gepflegte Pflanzen zu essen, nicht mehr länger nur Konsumentin zu sein, das fühlt sich für mich persönlich sehr gut an!

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Der Apfel und sein Schlafrock

Der Sommer ist meine Lieblingsjahreszeit. Sonne, Wärme, draussen leben und arbeiten, das liebe ich. Besonders freue ich mich immer auf die Ernte der eigenen Früchte. Ein wenig Gemüse (der Kohlrabi…) ist mittlerweile ja auch dabei. Einiges landet frisch geerntet direkt auf dem Teller, anders kann oder muss gelagert werden. Holzkisten wären hier meist überdimensioniert und so hiess das bislang: Äpfel, Birnen, Nüsse & Co. wurden meinerseits völlig gedankenlos in Plastikbehältern oder Plastiksäcken aufbewahrt.

Besonders „öko“ ist diese Plastiklagerung ja nicht, wenn man sich mal die Schätzungen der UNO zu Gemüte führt, dann landen von jährlich 250 Millionen Tonnen produziertem Plastik über 6 Millionen Tonnen im Meer (!), 200 Millionen Tonnen werden verbrannt und über den Verbleib der übrigen 44 Millionen Tonnen könnten wir nun spekulieren. Dieser Plastik überall, dieser enorm grosse ökologische Fussabdruck, den wir damit verursachen, muss das wirklich sein? Ich zitiere JUTESUISSE: „Plastik kann man nicht verbieten – aber man kann erneuerbare Rohstoffe fördern.“ Jute ist ein solcher nachwachsender Rohstoff, energieeffizient, biologisch abbaubar und vielseitig verwendbar. Zudem leistet der Anbau von Jute einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklungshilfe.

Für mich als „Urban Farmerin“ sehe ich zudem den Vorteil, dass meine Ernte im Jutesack dunkel und atmungsaktiv gelagert ist und dass ich den Stoff nach Verwendung reinigen, platzsparend zusammenfalten und weiterverwenden kann. Jute ist ein derart spannendes, vielseitig verwendbares, kostengünstiges Material und es gibt so viele gute Gründe, warum wir vermehrt Juteprodukte verwenden sollten, dass ich dieses Thema in anderen Zusammenhängen hier auf dem Blog immer wieder aufgreifen werde.

An dieser Stelle möchte ich mich bei JUTESUISSE für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Produktesortiment herzlich bedanken.

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Kohlchallenge

Meine liebe Bloggerkollegin Almuth ruft auch für den Monat Juni zur Kräuterchallenge auf: für mehr Nektar auf unseren Balkonen und in unseren Gärten! Mir gefällt diese Aktion sehr, denn wir alle können der bedrohlich schwindenden Insektenwelt helfen, indem wir ganz einfach Kräuter anpflanzen und diese blühen lassen. Bei mir steht momentan der Majoran in den Startlöchern und auch die Zitronenmelisse dürfte in der kommenden Woche ihre Blüten aufmachen. Trotzdem habe ich etwas zu zeigen, denn hier blüht seit heute der Kohlrabi! Bienen habe ich bereits daran gesehen, leider war ich zu spät mit der Kamera und mittlerweile regnet es.

Nicht nur Kräuter, auch sämtliche Kohlpflanzenarten, sind für Bienen, Hummeln, Schmetterlinge & Co. äusserst wertvolle und sehr beliebte Pollen- und Nektarpflanzen! Deshalb: wenn immer möglich, blühen lassen!

Dies ist mein Beitrag zur heutigen Kohlchallenge Kräuterchallenge: #blühender Kohlrabi

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Ein See voller Rosen

Heute habe ich ein paar Fotos mitgebracht von meinem Spaziergang rund um den kleinen Ausee. Er ist bekannt für seine Seerosenpracht:

Das Gebiet steht unter Naturschutz und bietet ein Habitat für unzählige Tiere. Und auch an romantischen „Dekos“ fehlt es nicht:

Auf dem Foto unten spiegelt sich die Landschaft im Wasser:

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