Kerniger Knaller für’s Vogelbistro

Was mir die Vögel nach der Winterfütterung ganz bestimmt jedes Jahr hinterlassen, sind Sonnenblumen. Im letzten Sommer waren es zwei. Wie sie dann so langsam am verwelken waren, habe ich mich entschieden, den majestätischen Blumen ein zweites Leben als natürliches Vogelfutter für den Balkon zu schenken. Das geht einfacher, als ich gedacht habe, man braucht dazu als Werkzeug lediglich eine sehr dicke Nadel und ein Stück Paketschnur. Und so funktioniert’s:

-Ganze Pflanze abschneiden. Zum trocknen aufhängen bis die Köpfe ganz braun sind    -dann Blütenköpfe abtrennen und diese trocken lagern (Korb oder Papiersack)               -Vor dem Gebrauch den Kopf mit der Nadel durchstechen und die Schnur durchziehen -Den Futttergästen hinhängen

Die Körnerfresser unter den Vögeln (hier sind das vor allem Spatzen und verschiedene Meisenarten) sind ganz verrückt nach den leckeren Kernen im Herzen der Sonnenblume! Meine Sträucher und Bäumchen auf dem Balkon sind naturgemäss nicht riesig gross, so bin ich immer froh, wenn Vogelfutter zum hinhängen nicht allzu viel wiegt. Die Korea-Tanne freut sich über die erstaunlich federleichte, getrocknete Sonnenblume!

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Nachträglich zum „Tag des Moores“

Am 2. Februar, das war der vergangene Freitag, gab’s den „Tag des Moores.“ World Wetlands Day. Dieser „Feiertag“ existiert seit 1997 weltweit, wie ich dann später am Abend in den Weiten des World Wide Web nachlesen konnte und auch auf Instagram. Der diesjährige World Wetlands Day war den urbanen Mooren gewidmet. In der Schweiz aber war der Anlass leider nicht wichtig genug, um die Bevölkerung darauf aufmerksam zu machen und diese für die ökologische Bedeutung dieser Gebiete zu sensibilisieren.

Wie ich dann meine frisch heimgebrachten Moor-Fotos betrachtete, entbrannte hier dann doch die Diskussion darüber, was ein Moor eigentlich genau ist und wo der Unterschied zu einem Sumpf liegt? Hmmm. Ja. Sumpf, das ist der mit mehr Wasser, oder? Zum Glück habe ich mittlerweile das spärliche Angebot an Literatur zu meinem „Herzensthema“ dieses Jahres hier liegen (ein ganz tolles Buch über Moore darf ich Ihnen in einem meiner nächsten Beiträge vorstellen). Im Moor wird Torf abgelagert, welcher wiederum aus den Überresten abgestorbener Moorplanzen besteht. In Sümpfen kann sich kein Torf ablagern. Dort verwandeln sich Pflanzenreste zu Schlamm und zerfallen vollständig. Ein Sumpf kann sich aber im Laufe der Zeit zu einem Moor weiterentwickeln.

Ganz so einfach ist die Sache mit der Definition dann aber doch nicht. Mir ist natürlich auch aufgefallen, dass sich die verschiedenen Moorlandschaften stark voneinander unterscheiden. Woran liegt das nun wieder? Mehr dazu im nächsten Moor-Beitrag  🙂

#WorldWetlandsDay

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Der Januarbalkon

Der Januar, der Montag unter den Monaten, und dann regnet es heute noch unaufhörlich und obendrein noch dieser triste Balkon… Moment mal. Trist? Manchmal erstaunlich, dass ich Dinge erst so richtig einordnen kann, wenn ich sie vor der Linse habe. Von wegen trist. Die Totalrevision meines Urteils fängt schon bei den Erdbeerblättern an. Foto oben. Bunter geht’s ja kaum noch 🙂

In der Gewürzsektion strahlen Salbei und Rosmarin mit sattem Grün und einigen winterlichen Farbtupfern um die Wette… 

…die Fetthennen-Kinder können den Frühling kaum erwarten und die Calluna hat nichts von ihrer fünffarbigen Schönheit eingebüsst… 

…die funkelnden Scheinbeeren sind eh für ihre Winterhärte bekannt. Das Lampenputzergras mochte die kühlere Jahreszeit nicht alleine verbringen und hat sich mit dem Storchschnabel angefreundet…

…der Johannisbeerstrauch wollte nicht so kahl dastehen und hat nicht alle Blätter abgeworfen während die Walderdbeere ihr Blätterkleid sowieso immer anbehält… 

…das Weidenstämmchen schaut schon ganz optimistisch in die Zukunft und auch der Majoran lässt sich von Minusgraden überhaupt nicht beeindrucken, im Gegenteil 🙂

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Vom Parkplatz zum Flachmoor

Waren es letztes Jahr Brachen, die mein besonderes Interesse erweckten, sind es dieses Jahr Flachmoore, denen ich mehr Aufmerksamkeit schenken möchte. Die beiden Themen sind gar nicht mal so unterschiedlich, denn auch renaturierte Flachmoore entstehen hier oft auf brachliegenden Flächen in Gewässernähe. Bedeckten Riedlandschaften einst noch grosse Teile des Schweizer Mittellandes – unzählige Flurnamen zeugen davon – ist dieser Landschaftstyp immer seltener geworden. Die meisten Flachmoorgebiete wurden im vergangenen Jahrhundert trocken gelegt, entweder um sie intensiver bewirtschaften zu können oder um Bauland zu gewinnen.

Auch die Flachmoorflächen am Greifensee sind im 20. Jahrhundert stark zurückgegangen. Dennoch gehören die Moore am oberen und unteren Greifensee zu den grössten zusammenhängenden Riedflächen im Kanton Zürich. Dadurch wird die Bedeutung des Greifensee-Schutzgebietes ersichtlich, denn nur auf grossflächigen Flachmoorlandschaften haben seltene Vögel und Amphibien ausreichend Platz um zu brüten. Was das Ried als Lebensraum so wertvoll macht, ist seine grosse Artenvielfalt. Hier finden sich nebst ökologisch wertvollen Pflanzen sogar seltene Libellenarten.

Die regenerierte Fläche, die ich hier dokumentiere, war früher ein Parkplatz. Das wieder entstandene Moor grenzt an ein bereits vor 20 Jahren renaturiertes Ried und stellt deshalb eine wichtige Ergänzung zu den bereits erfolgten Naturschutzmassnahmen dar. Für die Renaturierung mussten frühere Aufschüttungen abgetragen und typische Pflanzen der Flachmoorwiesen angesät werden. Bodenkundliche Abklärungen hatten gezeigt, dass es sich bei den Aufschüttungen um unproblematischen Bodenaushub handelte, welcher dort vor Jahren abgelagert worden war und nun einem anderen Verwendungszweck zugeführt werden konnte. Somit konnten sehr gute Voraussetzungen für die Wiederherstellung der ursprünglichen Riedvegetation geschaffen werden. Da Flachmoorregenerationen in dieser Dimension nur noch an wenigen Orten möglich sind, wurde das Projekt von Bund und Kanton begrüsst und sogar finanziell unterstützt.

Bereits knapp zwei Jahre nach Beginn der Umgestaltung vom ehemaligen Parkplatz zum Flachmoor bildeten sich auf den wechseltrockenen Stellen die typischen Riedwiesen! Das sind gelungene Massnahmen zur Renaturierung, die nicht nur den Lebensraum für Amphibien, diverse Vogelarten, Säugetiere und Insekten vergrössern, sondern auch die Natur für Erholungssuchende erlebbar machen. Zusätzliche Aufwertungsmassnahmen in Form von Holzstegen, Orientierungstafeln  oder Beobachtungstürmen fördern zudem das Naturwissen. Was mich besonders freut: die Renaturierung des Flachmoors an dieser Stelle des Greifensees bleibt kein Einzelfall; bereits steht ein weiteres Projekt dieser Art zur Renaturierung einer Fabrikbrache kurz vor der Umsetzung und auch am oberen Zürichsee entsteht wieder ein Flachmoor auf einem ehemaligen Fabrikgelände.  Das sind erfreuliche Entwicklungen und ich freue mich darauf, weiter über diese schönen Landschaften zu berichten ♥

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Weiss macht das Leben bunt

Schneereiche Winter sind hier eindeutig seltener geworden. Leider. Gerade deshalb scheint es niemanden kalt zu lassen, wenn Hügel und Bäume in ein weisses Winterkleid getaucht werden. Einige Menschen beklagen sich zwar oder verlassen gar das Land den Winter über präventiv, andere verkriechen sich zu Hause. Aber für viele werden auch Kindheitserinnerungen wach. Denn Schnee, das bedeutete Spass und regelmässig jeden Winter die geschlossene Schule, weil kein Bus mehr fuhr und schon gar kein Auto. Stattdessen gehörte die Strasse für einmal den Langlaufskis und den Schlitten. Ich glaube, es sind genau diese Erinnerungen, die längst erwachsene Leute wieder zu Kindern machen. Ein unbändiger Spieltrieb tritt an die Stelle angestauter Hemmungen. Jemandem etwas nachwerfen? Ja, das darf man, solange es sich beim Wurfgeschoss um einen frischen, weichen Schneeball handelt 🙂

Der erste Schnee der Saison ist immer wieder eine kleinere Sensation. Stadtmenschen pilgern so schnell wie möglich in die Berge oder zu den nahegelegenen Hügeln während Landmenschen aus dem Fenster staunen, in Bewunderung für diese über Nacht ganz unmerklich entstandene weisse Landschaft, die aussieht, als sei sie direkt den Chroniken von Narnia entsprungen.

Seit es Apps gibt, bin ich regelrecht versessen auf diese Wetter-App, aktualisiere sie auch ständig, denn ich muss unbedingt wissen, wann es am stärksten schneit. Und bin ehrlich enttäuscht, wenn die Wetterfrösche sich doch einmal mehr nur geirrt haben.

Was hat es auf sich mit dem Schnee, warum fasziniert er so?

Ja, es gibt sie, die Schönheit in jeder Wetterlage, aber nichts ist zu vergleichen mit der Magie einer in weiss getauchten Landschaft. Wenn grosse Flocken mit tänzerischer Leichtigkeit unbeschwert vom Himmel schweben, dann hat das etwas höchst Meditatives. Dieses Schneeweisse, das verschafft Klarheit und die geschlossene Schneedecke erlaubt – oder zwingt! – uns endlich, alles in einem gedämpfteren Tempo anzugehen.

Einmal musste ich nach einem fröhlichen Abend in der grossen Stadt nach der Rückreise mit dem Zug vom Bahnhof in unserem kleinen Ort bis zu uns nach Hause laufen statt bequem mit dem Bus zu fahren, weil auf der Strasse wortwörtlich nichts mehr lief. Kein Asphalt war mehr zu sehen. Verschluckt vom Schneegestöber. Und kalt war’s. Und weit. Und spät. Und eigentlich voll nervig. Aber schliesslich war dieses Abenteuer ja dem epischen Schneefall geschuldet und somit war das doch eher anstrengende Gestapfe durch den Tiefschnee mit nicht wirklich passendem Schuhwerk einfach nur lustig.

Der schöne Schnee ist mittlerweile geschmolzen und die Erinnerung an die märchenhafte Winterlandschaft beginnt zu verblassen. Geblieben ist die Sehnsucht nach den Wintern unserer Kindheit. Denn ohne Schnee ist’s einfach nur grau, langweilig und irgendwie ziemlich trübselig.

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Für Sie gelesen: Biodünger – Pflanzen natürlich pflegen und stärken

„Pflanzen im Naturwald oder in Wildwiesen brauchen keine Düngung. Hier genügen abgeworfene Blätter, über den Winter absterbende Pflanzenteile oder andere organische Reste: Diese werden von Bodenlebewesen in Humus umgewandelt, die darin enthaltenen Nährstoffe schliesslich wieder für die Wurzeln aufgeschlossen.“
                                             (zitiert aus: „Biodünger-Pflanzen natürlich pflegen und stärken“)

Genau so hätten’s wir doch auch gerne für den eigenen Garten, das Hochbeet oder den Balkon: eine gesunde, kräftige Pflanzenpracht und fruchtbare Böden. Und dies erst noch auf möglichst natürliche Weise. Eine Permakultur im Kleinformat eben.

Ich darf heute für den Kosmos Verlag das Buch „Biodünger – Pflanzen natürlich pflegen und stärken“, geschrieben von Agraringenieur Joachim Mayer und dem Kräuterexperten und Raritätengärtner Franz-Xaver Treml besprechen.

Das Buch enthält eine geballte Ladung an Lehrreichem, ist aber auch für den Laien verständlich und unterhaltsam geschrieben und driftet nie in öde Wissenschaftsmaterie ab. Wir lernen, um nur ein paar wenige Beispiele zu nennen, die verschiedenen Düngerarten kennen, was es für Bodentypen gibt, welche Kombinationen von Pflanzen auf einem Beet  oder im Blumentopf sinnvoll sind, was es mit dem pH-Wert auf sich hat und warum er so wichtig ist. Ein ganz zentrales Thema ist die Anleitung zur Herstellung von unserem hauseigenen Kompost, welche Kompostarten dabei möglich sind und wie die einzelnen Phasen der Kompostierung ablaufen. In einem sehr ausführlichen Kapitel erfahren wir, wie man Pflanzenauszüge herstellt und welche Pflanzen sich dabei zu welchem Zweck eignen. „Biodünger – Pflanzen natürlich pflegen und stärken“ endet mit einem praktischen und äusserst hilfreichen Problem-Finder, aufgelistet in Schädlinge und die dagegen hilfreichen Pflanzen von A-Z.

Woraus besteht das Spitzenteam für einen guten Boden? Aus Gründünger (welche Pflanzen sich zu diesem Zweck eignen wird ausführlich besprochen) plus Kompost plus Mulchen. Mulchen… da habe ich etwas gelernt für meine Zukunft als Balkongärtnerin, das regelmässige Mulchen habe ich nämlich sträflich vernachlässigt und war mir der Wichtigkeit auch gar nicht richtig bewusst. Mulchen als natürlicher Schutz der Wurzeln und Bodenorgansimen und wie diese düngende Decke schliesslich zur Traumerde wird, das ist mein persönliches Highlight und Lehrstück dieses Buches.

Die praktische Aufgliederung in die Themenbereiche gesundes Pflanzenwachstumkostbarer Kompostvielseitige BiodüngerPflanzenauszügeProblemfinder, dazu viele nützliche Checklisten, informative Tabellen und eine Menge tolle Fotos machen „Biodünger – Pflanzen natürlich pflegen und stärken“ zu einem übersichtlichen und handlichen Nachschlagewerk, das darüber hinaus richtig Spass macht und schön anzuschauen ist. Interviews mit Franz-Xaver Treml, der aus seinem Erfahrungsschatz aus der Raritätengärtnerei berichtet, sorgen zusätzlich für eine lehrreiche Unterhaltung.

Autoren: Joachim Mayer / Franz-Xaver Treml                                                                        Titel: Biodünger – Pflanzen natürlich pflegen und stärken                                          Erschienen Februar 2017 im Kosmos Verlag                                                                                 127 Seiten / SFr. 23.90

An dieser Stelle möchte ich mich beim Kosmos Verlag für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar herzlich bedanken. 

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Ausblicke

Ein frohes Neues Jahr wünsche ich allen Leserinnen und Lesern meines Blogs! Ich hoffe, Sie sind gut ins 2018 gestartet!? Wettermässig fühlt es sich grad eher an wie Ostern, Sonne und Wärme lassen den schönen Schnee leider wegschmelzen.

Wie soll es 2018 weitergehen mit meinem Blog? Permakultur im Kleinformat auf dem Selbstversorger-Balkon ist weiterhin mein wichtigstes Thema, eines, das ich sogar noch intensiver behandeln möchte. Balkonplanung, geeignete Pflanzen, einfaches Vorgehen und auch das benötigte Budget sind nur einige der Punkte, über die ich schreiben möchte. Ganz besonders wichtig ist mir dabei das chemiefreie Gärtnern.

Über Ausflüge zu nahegelegenen Zielen sowie auch über solche in die Küche werde ich ebenfalls immer mal wieder berichten. Neue Bücher, die thematisch zu meinem Blog passen, werde ich Ihnen auch in diesem Jahr gerne vorstellen. Und was ist mit dem Reizthema Werbung? Ich bin der Meinung, dass gerade ein Blog eine wichtige Plattform ist, um ökologisch innovative Produkte vorzustellen. Fair ausgehandelte Kooperationen sind mir immer willkommen, denn auch ein kleiner Blogger kann nicht nur von Luft und Liebe leben, ich hab’s versucht, bin aber wohl dafür nicht sparsam genug 🙂

Sie sehen, ich habe Ziele und Pläne und ich freue mich darauf, diese umzusetzen. Ob es Blogs noch lange geben wird oder ob diese ganz von Social Media Kanälen „gefressen“ werden? Ich glaube an ersteres. Zwar liebe auch ich mein Instagram-Konto aber ein Blog stellt – meiner Meinung nach – ganz andere Anforderungen und eröffnet auch ganz andere Möglichkeiten. Nun mache ich mich an die Arbeit, denn ich darf Ihnen dieser Tage erneut eine ganz besonders tolle Neuerscheinung aus der Welt der Bücher vorstellen.  Eine so treue und grosse Leserschaft zu haben, wird für mich niemals selbstverständlich sein, sondern vielmehr eine Ehre und grosse Freude und gleichzeitig der Ansporn, meinen Blog qualitativ immer weiter zu verbessern und zu verschönern 🙂

 

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Das winterliche Feuerwerk zarter Farben

Ich hoffe, Sie alle hatten friedliche Weihnachten, umgeben von Ihren Lieblingsmenschen, mit vielen fröhlichen Momenten, auserwählten Geschenken, gutem Essen, schöner Musik, langen Spaziergängen und allem sonst noch so, was das Herz begehrt 🙂

Ausgedehnte Spaziergänge dürfen bei uns nie fehlen, auch wenn das Wetter über die Tage eher auf der neblig-trüben Seite war…

…mich haben diese gedeckten winterlichen Farben beeindruckt, wie sie so unspektakulär daherkommen und ganz unerwartet finden sich immer wieder diese Feuerwerke zarter Töne, die so viel Ruhe und Gelassenheit ausstrahlen 🙂 

Ungebrochen ist meine Faszination für diese Scheune, dieses bescheidene Gebäude, so perfekt in die Natur eingebettet, Charme und Wärme versprühend.

∗∗∗∗∗  Für den Jahreswechsel wünsche ich Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, alles, alles Gute! Wir lesen uns im neuen Jahr wieder! ∗∗∗∗∗

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Frohe Festtage / Festive Season’s Greetings

Allen Lesern wünsche ich gutgelaunte Festtage, wie und wo immer Sie diese verbringen werden und ein friedliches und glückliches Jahr 2018!

Wishing you all a Merry Festive Season wherever and however you choose to spend it and Peace and Happiness for 2018! 

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Tea Time

Was habe ich mir früher über Mitbringsel und kleine Geschenke zu allerhand Gelegenheiten den Kopf zerbrochen… Kennen Sie das auch? Und dann dieses schale Gefühl, dass das Präsent doch nicht so gut angekommen ist; was danach jeweils mit der gutgemeinten Überraschung geschehen ist, blieb ja wiederum meinem Auge verborgen. Wissen Sie was? Selbstgemachte Leckereien aus der Küche sind nicht nur liebevolle Mitbringsel, die gut an- und schnell wegkommen, sondern sie sind auch noch sinnvoll.

Kräuter gedeihen in Töpfen auf dem Balkon äusserst gut. Und die meisten lassen sich mehrjährig kultivieren. Nur: ausser dem Rosmarin muss ich meine Stauden allesamt zurückschneiden, damit sie im Frühjahr neu austreiben können. Den Sommer über haben wir hier so viele Kräuter, dass ich angefangen habe, einen Teil davon für Tee zu trocknen. Ich kenne kein einziges Kraut, welches sich nicht dazu eignen würde! Besonders beliebt sind alle Minzensorten, Kamille, Eisenkraut, Thymian, Salbei, Fenchel und Zitronenmelisse. Diesen Sommer hatte ich mich auch etwas an der Linde direkt vor dem Balkon bedient, denn Lindenblütentee mit Zitrone ist mein persönlicher Top-Favorit, egal ob warm oder abgekühlt getrunken.

Einmal völlig durchgetrocknet fülle ich das kostbare Gut dann in verschliessbare Schraubgläser ab und beschrifte diese mit Erntedatum und Pflanzennamen. Wenig Aufwand und schon ist ein persönliches Geschenk für Genussmomente des Beschenkten fertig. Getrocknete Teekräuter sind ein Jahr lang haltbar, sie sollten lediglich vor direkter Sonneneinstrahlung geschützt werden, sonst verlieren sie nämlich ihr Aroma. Punkto Aroma… nichts gegen Teebeutel oder Pulvertees, die sind wirklich praktisch, aber haben Sie schon mal eine Teezubereitung mit selbst gesammelten Pflanzen mit dem Geschmack eines Teebeutel-Tees verglichen? Da liegen wirklich Welten dazwischen!

Auf zur Tea Time 🙂 Statt abwarten, lieber gleich eine Tasse trinken 🙂

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