Am Weiher

                    

Weiter geht’s mit meiner kleinen Serie über Schweizer Gewässer 🙂 Diese Minireportagen über kleine Ausflüge scheinen meinen Bloglesern gut zu gefallen 🙂  Das freut mich sehr und so will ich Ihnen auch diese Woche berichten, wohin es mich verschlagen hat 🙂 Der Weg zu meinem heutigen Ziel war an sich schon von Augenweiden ohne Ende gesäumt…

…und dann nach einem zwanzigminütigen Fussmarsch taucht dieser kleine See auf – der Horgener Bergweiher – in seinem bezaubernden spätsommerlichen Licht. Der Weiher und das Ufergebiet stehen zum Glück unter Naturschutz…

…und da komme ich wieder an die Stelle, wo mir die Worte fehlen, denn dieser Weiher, eingebettet in eine sanfte Hügellandschaft, ist einfach schön und nochmal schön…

         

…und ein gut gepflegter Kiesweg führt rundherum.  Knappe fünf Autominuten von zu Hause liegt dieses Bijou. War ich vorher schon mal dort? Ich glaube nicht.

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Tranquility Lake

Aus meiner kleinen Sommerreihe zum Thema „staycation“ darf ich Ihnen heute ein weiteres Gewässer in meiner allernächsten Nähe vorstellen. Und hätte dieser See noch keinen Namen, so würde ich ihn Tranquility Lake nennen oder so ähnlich jedenfalls, denn das empfand ich, als ich ihn umrundete. Ruhe. Der Hüttnersee ist eingebettet in eine liebliche Landschaft aus sanften Hügeln und sattgrünen Wiesen…

…und nur an einer Stelle direkt zugänglich, dort nämlich wo das Schwimmbad ist. Ansonsten ist rund um den Hüttnersee Naturschutzgebiet, betreten verboten, Hunde an die Leine, von weitem sieht und hört man die vielen Vögel in ihrem Habitat…

…und für den Spaziergänger stehen solche romantischen Verweilmöglichkeiten zur Verfügung. Die Fotos, die Sie in diesem Beitrag sehen, liebe Leserinnen und Leser, sind übrigens vollständig unbearbeitet. Hüttnersee pur. Landschaft in Perfektion ♥

Meine liebe Bloggerkollegin Almuth von Natur auf dem Balkon hat sich auch mit dem Thema „staycation“ befasst, bei ihr geht es um Sehenswürdigkeiten in und um Hannover!

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Staycation

Staycation? Wie ich zum allerersten Mal über diesen Begriff aus dem englischen Sprachraum gestolpert bin, habe ich mich sofort heftigst in ihn verliebt. Staycation. Eine Wortkombination aus stay (bleiben) und (va)cation (Ferien) = daheim urlauben. Gut, ich bin jetzt eh nicht der Typ, der unbedingt reisen muss. Was machen mit den Pflanzen? Und vor allem: wer schaut den Haustieren während der Abwesenheit? Stress pur. Für alle. Zudem sind mir überfüllte Flughäfen und verlorengegangenes Gepäck ein echter Graus.

Je älter ich werde, desto mehr finde ich eine fast überschwängliche Freude an Entdeckungstouren. Am Erleben kleiner Abenteuer. Und zwar vor der eigenen Haustüre. Den Rucksack geschultert und die Trekkingschuhe an den Füssen. Die Fotokamera ist eh immer dabei. Um dann heimzukehren mit schier schon unglaublichen Eindrücken landschaftlicher Schönheit. Im Moment zieht es mich an die Gewässer in der Umgebung. Wir haben unzählige davon, das ist mir bisher nur nie aufgefallen.

Die Fotos stammen vom Teufenbachweiher, einem Stauweiher fünf Autominuten von der Haustüre weg. Und ich garantiere Ihnen: den habe ich erst heute Morgen entdeckt. Das Konzept von staycation kam mir dann auch prompt wieder in den Sinn: das Beste herausholen aus dem, was man in der nächsten Umgebung zur Verfügung hat!

Am Ufer wachsen Holunderbüsche und die teilweise fast schon reifen Beeren deuten den nahenden Herbst an. Ein Herbst mit hoffentlich ganz vielen weiteren Entdeckungen.

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Aus meinem Tagebuch: Der Fluss

Eigenartig. Wie stark es mich heute an diesen Fluss – die Sihl – gezogen hat. Ich musste einfach dorthin. Und zwar nicht irgendwann. Sondern heute. Jetzt. Sofort. Auf der Stelle.

Inspiration. Das war es wohl, was ich hier intuitiv suchte. So zielgerichtet, wie dieses Gewässer dahinfliesst, ja das ist schon beeindruckend. Ein wenig links, ein wenig rechts, mal schneller, mal weniger. Spielend leicht, selbstverständlich, und doch mit unendlicher Kraft. Aber immer mit klarem Ziel. Beneidenswert.

Diesen wunderbaren Song von Bruce Springsteen „The River“ hatte ich ständig im Ohr. Nein, die Story in diesem Lied, die ging nicht gut aus. Dann musste ich an den derb-komischen Film „La vie est un long fleuve tranquille“ von Etienne Chatiliez denken mit diesem superironischen Titel. Nein, das Leben gleicht keinem Fluss. Einem ruhigen Fluss schon gar nicht. Ruhig, das stelle ich mir eh langweilig vor.

So ein Fluss, der plätschert ununterbrochen vor sich hin, so wie ich gerne ununterbrochen schreiben und produktiv sein würde, doch irgendwie hat sich eine Sprachlosigkeit breit gemacht. Eine Blockade. Und dann, kaum veröffentlicht, flatterte mir eine Anfrage rein, vom Stones Magazine, ob man das Foto mit den grossen Steinen, das oberste hier im Beitrag, veröffentlichen dürfe in diesem renommierten Magazin. Ja. Jetzt bin ich noch sprachloser als vorher. Aber die Blockade, die ist weg. Endlich.

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Jute rockt!

Jute ist ein derart spannendes, vielseitig verwendbares, kostengünstiges Material und es gibt so viele gute Gründe, warum wir vermehrt Juteprodukte verwenden können, dass ich dieses Thema in verschiedenen Zusammenhängen hier auf dem Blog immer mal wieder aufgreife. In letzter Zeit etwa, da verwende ich gerne und oft Jute als Unterlage für die Fotos, die Sie hier auf meinem Blog sehen. Was ich da hinlege, das sind ganz einfach Kartoffelsäcke, die meinen „Fotokünsten“ eine gewisse Rustikalität verleihen. Jute ist aber bei Weitem nicht beschränkt auf dekorative Kartoffel- und sonstige Säcke, in denen wir unsere Ernte atmungsaktiv lagern können, denn Jute lässt sich auf schier unbegrenzte Art verwenden. Als äusserst herzige und immer wieder verwendbare Geschenkbeutel in allen Grössen und Farben zum Beispiel (erhältlich übrigens bei JUTESUISSE ).

Mit der Verwendung von Jute können wir nicht nur einen wichtigen Beitrag zum Schutz der Umwelt leisten, sondern unterstützen ebenso die wichtigen Bestrebungen einer sinnvollen Entwicklungshilfe. Jute ist eine Naturfaser und damit ein immer wieder nachwachsender Rohstoff, der in den Gewinnungsgebieten Millionen Menschen Arbeit und Brot sichert. Bei der Gewinnung von Naturfasern werden weder unwiederbringliche Ressourcen ausgebeutet noch grosse Mengen Energie verbraucht. Jute Suisse legt bei allen zur Juteherstellung involvierten Parteien einen hohen Wert auf korrekte Arbeitsbedingungen, Preise nach Fair Trade Standards, sowie den Ausschluss von Kinderarbeit und Tierversuchen und überprüft die Einhaltung der festgelegten Parameter regelmässig vor Ort durch eigene Mitarbeiter.

Schauen Sie sich mal um auf der Website von JUTESUISSE, es gibt so viele nützliche, lässige Juteprodukte, die mit einem guten Gefühl verbunden sind. Für Kunden, die an kleineren Mengen Jute interessiert sind, existiert speziell ein E-Shop. Mit dieser schönen und praktischen Sommertasche lasse ich mich jedenfalls überall richtig gerne sehen 🙂

An dieser Stelle möchte ich mich bei JUTESUISSE für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Produktesortiment herzlich bedanken.

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Mein süsser Sommerfavorit

Nein, diese Aprikosen stammen nicht aus dem eigenen Bestand, aber Sie werden lachen, ich habe hier tatsächlich ein Aprikosenbäumchen, ein Neuzugang, welches dieses Jahr aber noch keine Früchte trägt. Ich liebe Aprikosen und Wähe, eine lokale Bezeichnung für diese schweizerische Süssspeise, gehört zu meinen Lieblingsrezepten, besonders dann, wenn ich Gäste beeindrucken möchte. Und zwar nicht nur wegen des köstlichen Geschmacks, sondern auch, weil die Zubereitung so einfach ist und wirklich immer gelingt. In diesem Rezept besteht der Belag aus Aprikosen, aber Sie können je nach Saison natürlich auch anderes Obst oder sehr gut auch Beeren verwenden.

Wir brauchen:

-einen runden ausgewallten Teig (Mürbteig, Kuchenteig oder Blätterteig)          –Kokosraspel                                                                                                                                          -6 grosse Aprikosen                                                                                                       -Vanillejoghurt (150 Gramm)                                                                                                             -2 Eier                                                                                                                                                -circa 1 dl Milch                                                                                                                                  -ein Päckchen Vanillezucker

Den Backofen heizen wir auf 200 Grad Umluft vor. Der Teig wird auf ein Kuchenblech gelegt (ich verwende eines mit 20 cm Durchmesser, das Rezept ist für 2 Personen berechnet) und dicht eingestochen. Kokosraspel wird dünn darauf verteilt und leicht angedrückt. Anschliessend wird der Teigboden mit den halbierten und entkernten Aprikosen (Innenseite der Früchte nach oben) belegt.

Für den Guss verquirlen wir Vanillejoghurt, Eier, Milch und Vanillezucker und giessen die Masse über den Teigboden.

Nun wird das Ganze für 30 Minuten bei 200 Grad Umluft im Ofen gebacken, anschliessend weitere 10 Minuten bei 200 Grad Unterhitze. Das ist alles. Leicht abgekühlt ist unsere Wähe bereits servierfähig. Milch, Kakao oder Kaffee passen sehr gut dazu. Im Kühlschrank aufbewahrt, ist die Wähe auch am nächsten Tag noch geniessbar.

Für eine grössere Wähe (4 Personen) ein Backblech von 28 cm Durchmesser verwenden und die Zutaten für die Füllung einfach verdoppeln. Die Backzeit verlängert sich dadurch um etwa 5 Minuten.

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Balkonrapsodie

Früchte auf dem Balkon? Definitiv ja. Gemüse? Ja, seufz, wenn mehr Platz vorhanden wäre, dann definitiv auch ja. Aber Getreide? Nein, daran hätte ich nun wirklich nie gedacht. Unsere Wintergäste, die Vögel, dachten darüber wohl anders und haben uns aus ihrem Vogelfutter eine weitere Überraschungspflanze (diejenige ganz links) angesät.

Lange staunte ich nur über die herzigen, kleinen, gelben Blüten, die so viele herzige, kleine Insekten anzogen und liess die Pflanze einfach mal gedeihen. Dann aber produzierte die Unbekannte Schoten. Rapsschoten! Nachgelesen habe ich dann, dass Raps zu den Kreuzblütengewächsen gehört und eine Kreuzung zwischen Kohl und Rübsen ist. Und dass die Schoten geerntet werden, sobald sie leicht schwarz werden.

Aus den Körnern, der sogenannten Rapssaat, wird dann wertvolles Speiseöl gepresst, zu dessen Herstellung – zumindest in der Schweiz – keinerlei chemische Verfahren eingesetzt werden. Rapsöl ist somit ein reines Naturprodukt. Und die Pflanze selber trägt dank ihrer nektarhaltigen Blüten zur Biodiversität und zum Wohl der Insekten bei.

Die Schoten habe ich inzwischen abgeerntet und mich gefragt, wie viele Tropfen Rapsöl diese wohl ergeben würden? Vier? Fünf? Wegwerfen werde ich die Rapssaat nicht. Irgendwann im Herbst werden die Körner ganz einfach wieder ins Vogelfutter gemischt. Und die Vögel, die werden sich dann schon wieder etwas einfallen lassen 🙂

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Für Sie gelesen: Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt

Heute darf ich Ihnen das ganz speziell inspirierende Buch des grossartigen Naturfotografen und Autoren Conrad Amber vorstellen. Nachdem er mit „Baumwelten“ ein Werk vorgelegt hat, welches das Potenzial hat, zum Standardwerk dieses Genre zu werden, gelingt ihm mit „Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt“ (erschienen im Kosmos Verlag), ein visionäres, richtungsweisendes Buch geprägt von Kreativität, Idealismus, Romantik aber auch von Realismus. Dieses Werk sprüht nur so vor Ideen, wie ein jeder die Natur wieder näher in die eigene Lebenswelt lassen kann. Nicht nur der Privatmensch, auch Städteplaner, Architekten, Politiker und Strassenbauer sollten sich damit beschäftigen, denn das reichhaltig bebilderte Buch gibt eine Fülle von Ansätzen und guten Ideen für eine nachhaltige Zukunft, von vertikalen Gärten und dem Urban Gardening über grüne Verkehrsinseln bis hin zu Autobahnwäldern und deren Nutzen für erneuerbare Energien. Manches davon ist tatsächlich bereits erfolgreich realisiert worden. Weil eben nur Leben letztendlich lebendig macht.

„Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt“ ist ein mahnendes Buch, das so manche Idiotie zum Nachteil der Natur hinterfragt. Eines, das gleichermassen aber auch Mut macht und zum Nachdenken – und hoffentlich auch Nachahmen! – anregt. Conrad Amber schafft es, uns sein engagiertes Plädoyer für mehr Grün in den Städten, auf dem Hausdach und an Strassen auf eine optimistische, mitreissende aber auch unterhaltsame Weise näherzubringen. Denn jeder neu gepflanzte Baum ist ein wichtiger Beitrag für eine bessere Welt.

Autor: Conrad Amber                                                                                                                     Titel: Bäume auf die Dächer – Wälder in die Stadt                                                           Erschienen im Kosmos Verlag                                                                                                         270 Seiten / SFr. 26.90

An dieser Stelle möchte ich mich beim Kosmos Verlag für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar herzlich bedanken.

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Wordless Wednesday

Auch zuhause gibt es Kleinode, die sich nur zu gern entdecken lassen, nicht wahr? Hier die Kapelle St. Anna in Wädenswil. Tausendmal dran vorbeigefahren, nie beachtet.

Und gleich auf der anderen Seite der Landstrasse: sind sie nicht herrlich, diese reifen Juli-Weizenfelder in ihrem goldenen Glanz?

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Neue Runde: Kräuterchallenge

Meine Zitronenmelisse (Melissa officinalis) blüht! Für mich tatsächlich ein spezieller Moment, denn bislang habe ich die Melisse immer so fleissig abgeerntet, dass sie gar nie bis ins Blütestadium kam.

Ein grosser Fehler war das, gehört doch die Zitronenmelisse mit ihrem reichhaltigen Nektar- und Pollenangebot zu den Insektenmagneten, wie übrigens alle Kräuter aus der grossen Familie der Lippenblütler.

Ihre Blüten sind recht zierlich, kein Wunder ziehen sie eher Kleininsekten an.

Anziehend auf mich wirken die zitronig riechenden Blätter der Zitronenmelisse, denn sie haben eine sehr beruhigende Wirkung. Sobald die Pflanze verblüht ist, werde ich mir wieder einen Vorrat Teekräuter trocknen.

Auch in voller Blüte steht momentan der Oregano (Origanum vulgare), ein weiteres Gewürzkraut aus der Familie der Lippenblütler, welches grössere Insekten anzieht.

Ob fleissige Bienen, dicke Hummeln, zierliche Wildbienen oder bunte Schmetterlinge: sie alle sind auf blühende Kräuter auf unseren Balkonen und in unseren Gärten angewiesen. Meine liebe Bloggerkollegin Almuth ruft deshalb auf ihrem Blog Natur auf dem Balkon auch diesen Monat wieder zur wertvollen Kräuterchallenge auf!

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