Der Balkon im Juli

Neulich kam die Frage auf, welchem Balkontyp man sich selber zuordnen würde. Nun, mit Zuordnungen und Kategorisierungen hatte ich es noch nie so, aber ich wäre wohl der Fruchttyp (gemischt mit etwas Kohlrabityp 🙂 ). Ich esse gerne Früchte, vor allem aber esse ich gerne Früchte, wenn sie vom eigenen Balkon stammen. Und Früchte gedeihen hier einfach gut. Der Säulen-Apfelbaum trägt dieses Jahr eher spärlich, das ist aber normal, er liefert nur alle zwei Jahre eine Unmenge an Äpfeln ab…

         

…die Erdbeeren gehen in die zweite Runde. Die Sorte „Evita“ ist remontierend, was heisst, die kleinen Stauden tragen immer wieder und dies bis spät in den Herbst hinein…

…die Saison der schwarzen Johannisbeeren ist vorbei. Sie war während Wochen unglaublich ergiebig.  Auch ohne Beeren gefallen mir die beiden Sträucher sehr gut…

…der kalte April hatte dem Nektarinenbäumchen schwer zugesetzt, davon ist heute allerdings nichts mehr zu erkennen. Früchte in Hülle und Fülle…

…schwer mit Früchten behängt ist auch der kleine Birnbaum, dessen Äste derzeit weit über’s Balkongeländer hinausragen.

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Für Sie gelesen: Geht’s dem Tier gut, geht’s auch mir gut

Das Urteil der Sympathie fällt bekanntermassen schnell und ich gebe es zu „Geht’s dem Tier gut, geht’s auch mir gut“ – erschienen beim Irisiana Verlag –  hatte mich sofort auf seiner Seite, da reichte ein oberflächliches erstes Durchblättern schon und mir schoss vor Rührung das Wasser in die Augen. Das Buch ist mit so viel Herzblut und Hingabe geschrieben von der Tierliebhaberin und früheren Veterinärtechnikerin Tracey Stewart und grossartig und reichhaltig illustriert von Lisel Ashlock. Aus dieser Zusammenarbeit entstanden ist ein Buch, das ich kaum mehr weglegen mochte.

Je mehr wir über Tiere wissen, die sich ihren Lebensraum mit uns teilen und je besser wir uns um sie kümmern, desto mehr steigern wir auch unsere Lebensqualität. In „Geht’s dem Tier gut, geht’s auch mir gut“ zeigt Tracey Stewart auf warmherzige, engagierte und teilweise auch humorvollste Weise, wie sich Tiere in unserer Umgebung rundum wohlfühlen können. Seien es Hund oder Katze in den eigenen vier Wänden, freilebende Tiere in Garten und Wald oder Nutztiere auf dem Bauernhof.

In „Geht’s dem Tier gut, geht’s auch mir gut“ erfahren Sie – unter anderem – viel über die hohe Kunst der Sauberkeitserziehung bei Hunden, die Herstellung von Wildvogelfutter, die Einrichtung eines gemütlichen Hühnerstalls, die gewaltfreie Jagd oder darüber, was eine Kuh braucht, um wirklich glücklich zu sein. Auch darüber, wie wir alle mit einfachen Möglichkeiten dazu beitragen können, der konventionellen Lebensmittelindustrie – und damit der Massentierhaltung – etwas entgegenzusetzen.

Mir hat es vor allem das Kapitel über Bed & Breakfast für Zugvögel angetan. Die leckeren Vogelfutterrezepte werden mich sicher durch so manche Wintersaison begleiten. Das Buch ist eine echte Bereicherung und schöne Geschenkidee für jeden Tierfreund!

Autorin: Tracey Stewart                                                                                                                    mit Illustrationen von Lisel Ashlock                                                                                            Titel: Geht’s dem Tier gut, geht’s auch mir gut                                                                Erschienen im Irisiana Verlag                                                                                                        200 Seiten / SFr. 26.90

An dieser Stelle möchte ich mich beim Irisiana Verlag für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar herzlich bedanken.

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Es werde Nuss!

          

Heute will ich Ihnen endlich mal den wichtigsten Vertreter hier auf dem Balkon vorstellen: den Haselnuss-Strauch (Corylus avellana), davon haben wir nämlich gleich vier! Mir gefällt diese Pflanze optisch sehr gut und mittlerweile liefern die kleinen Sträucher auch erstaunlich grosse Erträge an Nüssen ab im Herbst. Viel Wasser ist gefragt, ebenso wie direkte Sonne und ein kalkhaltiger Boden, ansonsten sind Haselsträucher völlig anspruchslos. Der alte Volksglaube besagte, dass man mit Haselzweigen bösen Zauber und Unheil vertreiben kann. Zauber bewirken auch die Blätter bei Grasfressern wie Pferden, Kaninchen, Meerschweinchen und vielen mehr: Haselblätter sind genauso beliebt und gesund wie frische Wiesenkost. Unsere Sträucher stammen ursprünglich aus dem Wald, wo wir sie als ganz kleine Stecklinge mitnahmen und anschliessend gleich in grössere Töpfe pflanzten und in der ersten Zeit sehr gut bewässerten.

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Die Superhenne

Nun ziert sie wieder den Vorgarten, die Fetthenne (Sedum telephium) mit ihren wunderschönen karminroten Sternchenblüten…

…einen einzigen Stängel haben wir vor Jahren im Glas Wurzeln schlagen lassen und dann ausgepflanzt, ja, sie hat sich wirklich ausgebreitet, diese anspruchslose Rabattenstaude, der jede Wetterlage recht ist, sie trotzt dem kältesten Winter genauso wie glühender Hitze und weder Sturm noch Trockenheit noch zu viel Nässe können ihr etwas anhaben. Die Fetthenne erfordert weder Rückschnitt noch Düngergaben…

… und Dank ihres reichen Angebots an Nektar ist sie ein Eldorado für alle Honigmacher und dies jeweils bis spät in den Herbst hinein.

Ebenfalls im Vorgarten räkelt sich gelangweilt diese Hortensie. Kein Insekt besucht sie je, noch nicht mal Schädlinge interessieren sich für sie. Sonne verträgt sie schlecht und sie braucht Unmengen an Wasser. Ein Fehlkauf aus einer Zeit, in der ich mir Pflanzen noch ziemlich gedankenlos angeschafft hatte. Ich kann noch nicht mal optische Gesichtspunkte geltend machen, denn ich ganz persönlich finde die Fetthenne um Längen attraktiver, geheimnisvoller, wilder und interessanter anzuschauen.

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Salbeiblütenessig

Anfang Juni waren die schönen Salbeiblüten leider „hinüber“, ich habe sie abgeschnitten, damit die Pflanze wieder kräftig neu austreiben kann. Wegwerfen mochte ich die verblühten Schönheiten nicht, so liess ich sie an einem schattigen Platz erstmal trocknen. In dieser Zeit ist mir die Idee gekommen, ich könnte doch mal versuchen, Salbeiblütenessig selber herzustellen, denn schliesslich duftete der getrocknete Strauss immer noch sehr stark und die Wirkstoffkonzentration in Getrocknetem ist ja bekanntlich um ein Vielfaches höher. Mit getrockneten Kräutern angesetzter Essig verdirbt auch weniger schnell als die Frischkräutervariante.

Als Basis habe ich hochwertigen Weissweinessig genommen und diesen über die grobgehackten Salbeiblüten und -blätter, Pfefferkörner, Schalottenwürfelchen und eine Zitronenscheibe in ein Einmachglas geleert, bis alle Zutaten vollständig mit Flüssigkeit bedeckt waren. Das Glas habe ich für drei Wochen an einen kühlen und schattigen Platz gestellt (angesichts der hohen Sommertemperaturen war’s diesmal sogar der Kühlschrank) und immer mal wieder etwas geschüttelt, damit sich die Blüten verteilen und der Essig richtig gut durchziehen konnte.

Heute schliesslich war es soweit: ich habe die Flüssigkeit durch ein Sieb gefiltert und in eine gut verschliessbare Glasflasche abgefüllt. Der Salbeiblütenessig schmeckt sehr intensiv und würzig. Vermischt mit Olivenöl, wenig Senf, Meersalz und zwei Teelöffeln Ahornsirup bildete er einen reizvollen Kontrast zum frischen Blattsalat, den es heute Mittag gab. Und ich bin mir sicher, dass er ebenso gut zu Kohlrabi passt 🙂

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Kohlrabiologie

Die letzten Tage dachte ich, dass es das nun bald mal war mit dem Kohlrabi. Verblüht beziehungsweise gegessen. Schade. Bis ich heute zu meiner Erhellung gelesen habe, dass Kohlrabi (Brassica oleracea) zweijährig ist, bloss meistens halt wie eine einjährige Pflanze behandelt wird. Der essbare, verdickte Spross, der sich über der Erde bildet, ist zu meinem Liebling im Salat geworden (an cremigem Dressing mit Salz und viel Pfeffer angemacht), denn er passt gut zu grilliertem Fisch.

Kohlrabi hält hier den Blattgrössenrekord (beliebte Delikatesse für Kaninchen und Meerschweinchen) und auch denjenigen an Wasserbedarf. Bescheiden war er hingegen bei der Wahl seiner Domizile, er hat sich ausgerechnet in den kleinsten Töpfen angesiedelt und teilt sich diese mit anderen Pflanzen. Und er liebt die volle Sonne.

Offensichtlich gibt es zwei Sorten Kohlrabi: die essbare Variante bildet keine Blüten aus, während die blühende Variante keine brauchbaren Knollen ausbildet, dafür aber bei Insekten für ihren Nektar sehr beliebt ist. Eine beeindruckende Pflanze, nicht?

Die leuchtend gelben Blüten gleichen denen des Raps sehr. Die sichere Identifikation gelang mir nur aufgrund des verdickten Sprosses. Kohlrabi sehe ich als ideale Pflanze für den Selbstversorgerbalkon, er ist dekorativ und multifunktional. Und wer keine Hasenartigen oder Nagetiere beherbergt, kann die dicken Blätter sogar kochen (lassen sich wie Wirsing verwenden und schmecken auch ähnlich).

Der Grund seiner Anwesenheit hier auf dem Balkon wird für immer ein Geheimnis bleiben. Vermutlich haben ihn die Vögel über ihr Winterfutter ausgesät. Und das war eine richtig, richtig gute Idee!

♥♥♥♥♥♥♥ Kohlrabi ♥♥♥♥♥♥♥

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Flockig durch die Woche

Einige Monate sind vergangen, seit ich mich als Selbstständige ins Homeoffice verlagert habe. Die Gründe, die zu diesem beruflichen Umschwung geführt haben, liegen in wenig netten Auswüchsen unserer Wirtschafts- und Arbeitswelt. Zwar arbeite ich nun viel mehr, fühle mich aber trotzdem regeneriert, viel mehr wieder mich selbst, lebendig und nicht mehr nur wie eine kaum mehr laufende Maschine, die vor allem nur eines wollte: den Arbeitstag irgendwie überstehen. Und es irgendwann besser machen. Rückblickend eine zermürbende und erschöpfende Zeit, die mich krank gemacht hat.

Zurück zur Gegenwart: die Beschäftigung mit ökologischen und innovativen Erzeugnissen, Nischenprodukten, kleinen Start-ups und „grüner“ Literatur ist an sich schon eine flockige Angelegenheit, die mir enorm Spass macht und die Arbeit im Homeoffice ist kompatibel mit meinem Leben und auch mit mir als kreativer Mensch.

Ein weiterer Pluspunkt ist, dass ich nun meine Zwischenmahlzeit am Mittag täglich frisch zubereiten und in Ruhe geniessen kann, was sich übrigens schon nach wenigen Tagen im Homeoffice positiv auf meine bislang angeschlagene Gesundheit ausgewirkt hatte. Das bedeutet eine extreme Steigerung meiner Lebensqualität und ich bin sehr dankbar dafür. Mein Mittagessen besteht ganz einfach aus einer Abwandlung des Original-Birchermüesli, wenn möglich angereichert mit frisch geernteten Früchten vom Balkon.

Erfinder des Birchermüesli ist der Schweizer Arzt und Pionier der Vollwertkost Dr. Maximilian Bircher-Benner (1867 – 1939). Dr. Bircher war überzeugt davon, dass mittels einer fleischlosen Ernährung, welche hauptsächlich auf Rohkost basiert, vielen Krankheiten vorgebeugt oder bestehende gar geheilt werden können. „Der Frischkornbrei ist das Zentralstück jeder biologisch-vollwertigen Kost“ so Dr. Bircher. Intuitiv hatte er dies zu einer Zeit erkannt, in der die wissenschaftliche Ernährungsforschung von der Existenz notwendiger Vitalstoffe noch keine Ahnung hatte.

Das Original-Birchermüesli beinhaltet denn auch eine ideale Zusammensetzung verschiedener gesunder Komponenten: Apfel, Haferflocken, gezuckerte Kondensmilch, Zitronensaft, Haselnüsse.

Heute gibt es unzählige Variationen dieses Klassikers in Form von käuflichen Flockenmischungen (auf Zuckergehalt achten!) und statt Milch, oder in Kombination mit selbiger, lassen sich auch gut Fruchtsäfte, Quark oder Joghurt verwenden, untergezogener Rahm macht die Sache nicht nur luftiger sondern trägt auch zum Erhalt empfindlicher Vitalstoffe bei, Honig sorgt für angenehme Süsse… und so weiter.

„Iss roh, dann bist du froh; iss kalt, dann wirst du alt“ sagte Dr. Bircher. Gut! Diesen Rat befolge ich gerne, denn die Bio-Müesli von HOLLE schmecken mir jeden Tag und da es davon drei Sorten gibt und die Früchte je nach Jahreszeit wechseln, kommt nie Langeweile auf. Die Vollwert-Mischung ist mit Ölsaaten angereichert, das Müesli mit Beeren enthält getrocknete Johannis- und Brombeeren; beide Varianten beinhalten eine ausgewogene Getreidegrundlage. Mein geschmacklicher Favorit ist die Knuspermischung mit Haferflocken und Honig, da dieses Müesli gezuckert ist, wähle ich es, wenn’s mal etwas mehr Kalorien sein dürfen. Alle HOLLE Müesli sind vollwertige Energielieferanten und dass die Zutaten aus biologischem, teilweise sogar biologisch-dynamischem Anbau stammen, machen sie mir persönlich besonders sympathisch.

Ich kenne keine andere vollwertige Mahlzeit, die so vielseitig und saisonal wandelbar ist und dadurch immer wieder neue Kreationen erlaubt und dabei noch eine gesunde, ausgewogene, sättigende Ernährung bietet, die obendrein noch spielend leicht gelingt und super lecker ist, wie mein geliebtes Müesli!

An dieser Stelle möchte ich mich bei der MORGA AG für die Zusammenarbeit und für das zur Verfügung gestellte Produktesortiment herzlich bedanken.

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Ich bin dann mal im Wald…

So präsentierte sich der Himmel am frühen Morgen. Blauer geht nicht mehr 🙂

Heute war richtig angenehmes Wetter für einen Spaziergang im nahen Wald. Spannend, was alles so blüht am Wegrand, Acker-Rittersporn habe ich hier noch nie gesehen:

Blühendes Waldmeisterkraut im Tee, wie lange hatte ich das schon nicht mehr? Zur längeren Haltbarkeit lässt es sich auch gut getrocknet verwenden, die Wirkstoffe (dem Waldmeister wird eine Heilwirkung gegen Kopfschmerzen und andere Unpässlichkeiten zugeschrieben) sind dann allerdings um ein Vielfaches konzentrierter:

Und wieder eine Feldpflanze mitten im Wald, die Ackerglockenblume:

Hier an diesem kleinen Bach bin ich besonders gerne. Seit den heftigen Regenfällen von vorgestern führt er wieder richtig viel Wasser:

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Der Balkon im Juni

Viel Grünes und wenige Worte heute. Ein kleiner Balkonrundgang:

Gruppenbild mit Topinambur. Letzterer hat sich dazu entschieden, Sonnenblumengrösse zu erreichen. Bald wird er blühen.

 

Die Salweide hat gut getarnten Besuch und im benachbarten Apfelbaum sieht es nach einer vielversprechenden Ernte aus.

 

Balkon? Dschungel? Balkondschungel? Dschungelbalkon? Egal. Das ist mein kleines Paradies. Hier fühle ich mich wohl.

 

Der Kohlrabi strahlt in den Himmel, während sein Nachbar zur linken Seite täglich leckere Cassis-Beeren liefert.

 

Der Salbei war verblüht, ich habe ihn zurückgeschnitten und nun treiben neue Blüten aus, die Bienen freuen sich!

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Für Sie gelesen: Wird das was – oder kann das weg?

Dass der Stinkende Storchschnabel eine alte Heilpflanze ist, seine Blätter zum Schutz vor der Sonne rot färbt und zudem wertvolle Insektennahrung bietet, habe ich im Buch      „Wird das was – oder kann das weg?“ von Bärbel Oftring erfahren. Nun, Ratgeberliteratur ist eine heikle Sache, denn alles steht halt schon irgendwo geschrieben. ABER es gibt auch die überraschenden, innovativen, pfiffigen, interessanten Bücher, diejenigen, die irgendwo in Balkonnähe griffbereit liegenbleiben, damit ich jederzeit nachschlagen kann. „Wird das was – oder kann das weg?“ liegt jedenfalls griffbereit.

Bärbel Oftring ist Biologin und viele von Ihnen kennen sie vermutlich als Autorin, Redakteurin und Herausgeberin zahlreicher Sachbücher für Kinder und Erwachsene. Unkraut ist das Thema von „Wird das was – oder kann das weg?“, es geht darum, erwünschte und unerwünschte Gartenpflanzen einfach zu erkennen, was uns durch Fotos der verschiedenen Wachstumsphasen der Pflanzen und der Unterteilung des Buches nach Form der ersten sichtbaren Blätter wirklich erstaunlich einfach gemacht wird.

In einer leichten, auch für den Laien verständlichen Sprache und mit vielen tollen Fotos angereichert, stellt uns Bärbel Oftring 100 Pflanzen vor, die sich im Garten oder im Blumentopf ansiedeln können. In Steckbriefen erfahren wir, was diese Überraschungspflanzen so draufhaben an Zierwert, Ausbreitungsneigung, ökologischem Wert, Giftigkeit, Essbarkeit oder heilwirksamen Substanzen. Die Würze zu diesen Informationen liefern Hinweise auf verwandte Arten oder spezielle Verwendungszwecke…

…und so weiss ich nun endlich, was genau mir die Vögel über die Wintermonate hier für Pflanzenkinder angesät haben und ob ich diese besser jäte oder wachsen lasse.

Danke, liebe Bärbel Oftring, für diesen unterhaltsamen und super gut strukturierten Lesegenuss zu einem aussergewöhnlichen Thema. „Wird das was – oder kann das weg?“ ist im Kosmos Verlag erschienen und wirklich sehr, sehr, sehr empfehlenswert!

An dieser Stelle möchte ich mich beim Kosmos Verlag Stuttgart für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Rezensionsexemplar herzlich bedanken.

 

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