Sympathische Begleiter für drinnen und draussen

Nach einer kurzen Sommerpause möchte ich heute damit fortfahren, Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, Produkte vorzustellen, die mir besonders positiv aufgefallen sind. Um es vorwegzunehmen: aus Letti’s Farmblog wird kein Beautyblog und über ein Schönheitsthema zu schreiben, liegt weit, weit ausserhalb meiner Komfortzone. Hier auf dem Blog schreibe ich ja oft über biologischen Anbau und einen grünen Lebensstil. Denn… biologisches Gärtnern ist für mich weit mehr als nur die Vermeidung von Chemikalien. Es ist eine Lebenseinstellung, die für mich mit sehr viel Spass und einem guten Gefühl verbunden ist. Je mehr ich mich mit der Thematik befasse, desto mehr realisiere ich aber, dass ein wirklich grüner Lebensstil erst nach einer langen Entwicklung erreicht werden kann. Und es sind kleine Schritte, die letztendlich zum selber gesetzten  Ziel führen.

Bis vor kurzem hat es mich nicht interessiert, wie es eigentlich um die Nachhaltigkeit steht bei den Körperpflegeprodukten, die ich hier so im Einsatz habe und was in diesen Pflegelinien so drinsteckt. Denn öko hin oder her, auf tolle Kosmetikprodukte will ich echt nicht verzichten. Wobei sich dieses „toll“ darauf bezieht, was mir gefällt, was mir zumindest nicht schadet, was bestenfalls noch gut riecht und was ich mir leisten kann. Und dies steht in einem doch ziemlich krassen Widerspruch zu meiner  grün geprägten Lebenshaltung, denn Nachhaltigkeit, Zero Waste, Chemiefreiheit und Fairness sind mir sehr wichtig. Und und diese Themen soll es in dieser Produktebesprechung primär gehen.

Als erstes und bisher einziges Unternehmen stellt die Schweizer Traditionsfirma WELEDA die komplette Lieferkette für natürliche Rohstoffe unter höchste Standards für fairen Handel und den Erhalt der Biodiversität. Da die Qualität und Wirksamkeit der Rohstoffe eine wichtige Rolle bei der Herstellung der WELEDA Produkte spielt, werden in den firmeneigenen Gärten ca. 200 verschiedene Pflanzenarten auf biodynamische Weise angebaut. Biodynamisch heisst: der Anbau betrachtet den landwirtschaftlichen Betrieb als ganzheitlich lebendigen Organismus. Es werden Präparate angewendet, welche sowohl die Fruchtbarkeit und die Lebendigkeit des Bodens fördern als auch die Widerstandsfähigkeit, die Blütenbildung und Befruchtung der Pflanzen unterstützen. Auf gar keinen Fall kommen chemische Fungizide, Pestizide, Herbizide oder mineralisch-chemische Düngemittel zum Einsatz. Für nachhaltiges und ethisches Wirtschaften wurde die Firma WELEDA bereits mehrmals ausgezeichnet.

Nach einer längeren Testphase stelle ich Ihnen heute fünf Naturkosmetikprodukte aus der Granatapfel-Serie von Weleda vor. Diese Produktereihe richtet sich hauptsächlich an Frauen ab 40 Jahren, die ihren Körper gerne mit natürlichem Luxus verwöhnen. Granatapfel ist unverkennbar die Leitpflanze dieser Pflegelinie. Granatapfel-Samenöl wirkt antioxidativ, fördert die Neubildung von Zellen, wirkt entzündungshemmend, regeneriert das Gewebe und erhöht die Hautelastizität. Die Freuden und Herausforderungen des Lebens darf man mir ruhig ansehen am Körper und auch im Gesicht; das Konzept, den natürlichen Hautreifeprozess aktiv zu begleiten anstatt ihn durch den Begriff Anti-Aging negativ zu belegen, sagt mir schon deshalb sehr zu.

Ich durfte die Granatapfel Regenerations-Handcrème testen, mein Kurzurteil: sie hat meinen stark beanspruchten und rauen Händen Feuchtigkeit und Geschmeidigkeit verliehen, das ist es, was ich von einer guten Handpflege erwarte. Prima gefallen hat mir auch das Granatapfel Crèmedouche: eine belebende, kühlende, erfrischende Sache, die gleichzeitig noch ausreichend reichhaltig pflegt, sehr ergiebig ist und sich deshalb durch ein gutes Preis-Leistungsverhältnis auszeichnet. Die Granatapfel Regenerierende Pflegelotion mit der praktischen Dosierpumpe werde ich mir für den Winter aufsparen, wenn die trockene Luft wieder vermehrt Pflege erfordert. Sie riecht sehr angenehm und macht die Haut ganz weich. In den Sommermonaten fühle ich mich aber durch das Crèmedouche eigentlich schon ausreichend gepflegt. Das Granatapfel Pflegeöl benutze ich nun zur Gesichtspflege, auf feuchte Haut aufgetragen zieht es schnell ein und verleiht ein angenehm erfrischendes, elastisches Gefühl, das den ganzen Tag über anhält. Und nun kommt noch mein Favorit: Jardin de Vie – Grenade (Eau naturelle parfumée) – DER Sommer- und Herbstduft für mich schlechthin! Sinnlich, fein, feminin, unaufdringlich, frisch… da gab’s schon einige Komplimente für!

Die Firmenphilosophie von WELEDA in Bezug auf Nachhaltigkeit in der Herstellung qualitativ hochwertiger und wirksamer Produkte beeindruckt mich sehr und darauf möchte ich inskünftig bei der Wahl meiner Körperpflege vermehrt mein Augenmerk legen. Die konsequente Verwendung natürlicher Rohstoffe gibt mir persönlich ein gutes Gefühl. Zudem sind die Produkte so reichhaltig, dass eine sparsame Anwendung reicht, womit auch das Preis-Leistungsverhältnis stimmt. Dieser feine, feminine Duft von Granatapfel sagt mir sehr zu; wenn WELEDA mit „natürlichem Luxus für den Körper“ wirbt, verspricht sie mir nicht zu viel, ich empfinde das auch so. Neben Granatapfel führt WELEDA auch noch die Pflegelinien Iris, Mandel, Wildrose und Nachtkerze.

An dieser Stelle möchte ich mich bei WELEDA für die Zusammenarbeit und das zur Verfügung gestellte Produktesortiment herzlich bedanken.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt und mit , , , verschlagwortet. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

2 Kommentare zu Sympathische Begleiter für drinnen und draussen

  1. Almuth sagt:

    Das hört sich alles sehr gut an ! Ich wußte gar nicht, daß Weleda aus der Schweiz kommt – wieder was dazugelernt 🙂 Ich hab schon mal das eine oder andere Produkt angewendet, aber es ist schon länger her. Nach deinem Beitrag werde ich mich auch noch mal intensiver damit beschäftigen und was Neues ausprobieren. Schön, daß es solche nachhaltigen und umweltbewußten Firmen gibt. Vielen Dank für den tollen Beitrag und eine gute Nacht 🙂 Mit lieben Grüßen, Almuth

    • Arletta sagt:

      Liebe Almuth, herzlichen Dank für Deinen Kommentar und das nette Kompliment 🙂 Irgendwie kann’s ja nicht sein, da achtet man auf gesunde Ernährung, pflanzt möglichst alles selber an, und gleichzeitig kommen auf den Körper von aussen her Einflüsse rein, die so gar nicht zu diesem Konzept passen. Weder ideologisch noch vom gesundheitsbewussten Aspekt her. Das hat mich motiviert, dieses Thema mal genauer unter die Lupe zu nehmen 🙂 Mit lieben Grüssen zu Dir, Arletta

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.