Frisch von der Hecke in den Salat

Mit dem Salbei (Salvia officinalis) beginnt eine weitere sehr wertvolle Bienenweide ihre Blüten aufzumachen. Etwas früh dieses Jahr, die Insekten werden aber bestimmt nichts dagegen einzuwenden haben. Blühende Kräuter sind bei ihnen äusserst beliebt und Salbeihonig ist eine Delikatesse. 

Zusammen mit seinen Kräuterfreunden bildet der Salbei mittlerweile eine richtige Hecke. Salbei lässt sich in Töpfen sehr gut kultivieren, er ist mehrjährig, im Frühjahr kann man ihn etwas in Form schneiden, das beschleunigt den Wuchs. In allen Gartenbüchern lese ich, der Salbei habe wenig bis mittleren Bedarf an Wasser und Dünger. Das kann ich aus eigener Erfahrung nicht bestätigen. Ich kenne kaum eine noch durstigere Pflanze als meinen Salbei und wenn ich nicht regelmässig dünge, sieht er bald mal unglücklich aus.

Die stark aromatischen Salbeiblätter verwende ich gerne in der Küche. Vor allem für einen meiner liebsten Salate, der sehr gut zu Fisch oder Vegetarischem vom Grill passt.

Der „Farmsalat“ bestehend aus Reis, Maiskörnern, fein gehacktem Staudensellerie, Rosinen, Salbei und diversen anderen Kräutern. Angemacht mit einem crèmigen Dressing schmeckt er sommerlich-erfrischend und lässt sich im Kühlschrank gut zwei Tage frischhalten.

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2 Kommentare zu Frisch von der Hecke in den Salat

  1. Almuth sagt:

    Ja wahnsinn ! Dein Salbei ist aber schon weit ! Mein eßbarer kommt gar nicht richtig in Gang. Was für Dünger nimmst du ? Bestimmt deine Effektiven Mikroorganismen, oder ? Das mit dem hohen Wasserverbrauch kann ich bestätigen. Genauso wie mein Rosmarin. Ich gieße täglich ! Mir hat jemand erzählt, daß diese mediterranen Pflanzen in Töpfen oder Kübeln einen erhöhten Wasserbedarf haben können. In der freien Wildbahn bilden sie wohl sonst sehr tiefe Wurzeln. Das Rezept klingt lecker ! Guten Appetit 🙂

    • Arletta Rusterholz sagt:

      Liebe Almuth! Ja, die Blüten sind allgemein sehr weit bereits, es war halt im April bislang auch aussergewöhnlich schön und warm. Umso dramatischer der momentane Wintereinbruch. Ich dünge nur und ausschliesslich mit dem MikroDünger, da hat es Effektive Mikroorganismen drin. Ich werde dieses Produkt bald mal ganz ausführlich vorstellen. Ich vermute auch, dass Kräuter in freier Wildbahn durch ihre Wurzelsysteme zu mehr Wasser kommen als dies in Töpfen möglich ist. Meinen Ananas-Salbei muss ich bei Hitze sogar zweimal täglich giessen. Mit lieben Grüssen, Arletta

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