Von essbaren Blüten

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„Willst Du mich vergiften?“ so etwa der Ausdruck meines Gegenübers beim Anblick der essbaren Deko auf dem Gurkensalat. Zart wie Samt, mit lieblichsüssem Aroma, als sommerlich anmutender, kontrastierender Farbtupfer, so kommen die Blüten des Ananas-Salbei daher als Stellvertreter der unzähligen geniessbaren Blüten, ein Highlight für viele Gerichte sowohl kulinarisch wie auch visuell. Was mich immer wieder verwundert, ist dieses Misstrauen in unsere Natur. „Kann man das wirklich, ehrlich, ernsthaft essen?“ lautet die bange Frage, während indes unkritisch und scheinbar ohne Bedenken die hässlichsten und härtesten Medikamente konsumiert werden, was mich persönlich eher wieder auf die Eingangsfrage dieses Posts bringt. Natürlich sollte man sich vorher über die Ungiftigkeit der gewählten Blüten informieren und ungespritzt sollten die Schönheiten selbstverständlich auch sein. Treffen beide Kriterien zu, dann braucht es für den Genuss wirklich, ehrlich und ernsthaft keine Packungsbeilage.

Nur Blüten verwenden, die uns 100%ig bekannt sind! Gute Bestimmungsbücher helfen bei der Identifikation und sind eine wertvolle Quelle der Inspiration.

Wo sammelt man essbare Blüten, wenn man sie nicht im eigenen Garten oder auf dem Balkon kultiviert hat? Nun, da gibt es einige Möglichkeiten: an unbelasteten Feld-, Wald-, und Wiesenrändern, an Hecken, Bachufern, trockenen Hängen, Brachflächen, Waldlichtungen, Flussufern…

Weitere Informationen zu diesem Thema gibt es hier:

RohSpirit

Unser Ananas-Salbei überwintert übrigens in der guten Stube. Winterschlaf hält die Pflanze aber keinesfalls, sie blüht nun indoors wacker weiter!

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