Vorfreude und Vorbereitungen

Das sonnige und wärmere Wetter momentan lässt hoffen, dass der Frühling und damit der Beginn der Gärtnersaison nicht mehr allzu lange auf sich warten lässt! Ich befinde mich wieder (wie immer um diese Jahreszeit) in einer Phase, wo ich es kaum erwarten kann, endlich wieder draussen arbeiten zu können. Heute habe ich schon mal meine Gartengeräte durchgesehen, all zu viel habe und brauche ich nicht: drei verschiedene Gartenscheren, zwei Rechen für unterschiedliche Zwecke und eine Schaufel.

Drinnen fange ich nun bald mit der Aussaat von Mangold an. Diesen lasse ich immer in der Wärme vorkeimen. Karotten und Randen hingegen säe ich Anfang März gleich draussen an. Alle diese Gemüse lassen sich übrigens sehr gut in Kübeln kultivieren und bringen den ganzen Sommer über immer wieder nette Erträge.

Pflanzen selber ansäen. Der Geruch nach frischer Erde. Und die Aufregung, wenn erstes Grün spriesst. Die Wachstumszyklen von Pflanzen erleben und dann das eigene Ernteerlebnis zelebrieren. Das alles ist für mich dieses Balkongärtnern, so wie ich es liebe und mich Jahr für Jahr immer wieder darauf freue.

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6 Kommentare zu Vorfreude und Vorbereitungen

  1. Cecilia sagt:

    Salut,
    ich bin ganz fasziniert von der feinkrümeligen Erde auf dem Bild… Welche Art von Anzuchterde nimmst du? Ich habe immer wieder frustriert festgestellt, dass es keine (Bio-)Anzuchterde ohne Torf gibt. Das nervt, denn meiner Ansicht geht der Torf dem ökologischen Gedanken völlig konträr…
    Wie löst du das Problem?
    Viele Grüsse,
    Cecilia

    • Arletta Rusterholz sagt:

      Hallo und herzlich Willkommen auf meinem Blog, liebe Cecilia!

      Das Kompliment zur Erde freut mich ganz besonders, denn ich habe diese selber hergestellt. Bokashi nennt sich das. Ganz kurz umrissen, handelt es sich um fermentierte Rüstabfälle, die ich immer wieder mit Effektiven Mikroorganismen EM1 anreichere und denen ich zwischendurch immer wieder Vogelsand zur Auflockerung zufüge. Eigentlich wollte ich dieses Verfahren hier auf dem Blog schon lange mal vorstellen und erklären. Die Sache ist bloss… bis der Bokashi, also diese „Terra Preta“ – Erde mal so ausschaut, ist es ein wenig eine unappetitliche Angelegenheit. Vor allem auf Fotos betrachtet. Nun kann man Boskahi aber auch fertig kaufen und unter „normale“ Erde mischen, damit sich diese auf diesem Wege mit Effektiven Mikroorganismen anreichert.

      Meinen eigenen Bokashi setze ich ganz vorsichtig ein. Vor allem als hoch-nahrhafte Anzuchterde.

      Torf ist bei mir auch ein absolutes No-Go im übrigen.

      Nun werde ich mich gleich mal auf Deinem Blog umsehen!

      Tschüss und ganz liebe Grüsse,
      Arletta

      • Cecilia sagt:

        Liebe Arletta,
        danke für die prompte Rückmeldung! Nun ja, Gartenarbeit ist ja nicht immer ‚was für Ästheten… schön ist, was hinterher dabei herauskommt!
        Anzuchterde selber herstellen klingt ambitioniert und ist, wenn ich mir deine Beschreibung so durchlese, wohl einen Versuch wert. Bei mir scheitert es ein bisschen am Platz, da nicht nur mein Balkon ziemlich klein ist, sondern auch die zugehörige Wohnung (in die der Garten ohnehin schon zwei Quadratmeter reinwuchert). Daher widerstehe ich auch bisher der Idee, in Kleinformat zu kompostieren.
        Trotzdem würde mich ein ausführlicher Post zum Thema Erde selber mischen interessieren – wenn du mal Zeit dafür findest.
        Viele Grüße,
        Cecilia
        PS: Da ich mich jetzt zum wiederholten Mal erwischt habe, in deinem Blog zu stöbern, habe ich ihn jetzt mal in meiner Blogroll verlinkt.

        • Arletta Rusterholz sagt:

          Liebe Cecilia,
          das ist ja witzig, Dein Blog fungiert seit heute Morgen ebenfalls auf meiner Blogroll! Und ich danke Dir herzlich für die Verlinkung von meinem! Leider habe ich noch nicht ganz herausgefunden, wie ich bei Dir kommentieren kann. Das sind öfters mal so Knacknüsse, jedes System funktioniert wieder anders *seufz*.
          Einen Beitrag über Bokashi wünscht Du Dir. Ok. Ist definitiv vorgemerkt. Ich bin – aber nur und ausschliesslich auf dem Balkon und wenn’s um Fotos geht – pingelig auf Ästhetik bedacht. Ich werde mir Mühe geben, die Bokashi-Produktion einigermassen verträglich abzulichten.
          Mit lieben Grüssen,
          Arletta

          • Cecilia sagt:

            Liebe Arletta,
            ich glaube, da erscheint unter den Posts ein Link „Kommentare“ oder „Keine Kommentare“ (wenn es noch keine gibt).
            Da ich aber selten meine eigenen Posts kommentiere, weiß ich es nicht genauer… 😉
            Sehr lustig: bei einem Ausflug in die Stadt bin ich heute an einem Schaufenster vorbei gelaufen, in dem für „effektive Mikroorganismen“ geworben wurde. Wäre mir wahrscheinlich nicht aufgefallen, wenn ich nicht seit gestern wüsste, um was es sich dabei handelt.
            Liebe Grüsse,
            Cecilia

  2. Arletta Rusterholz sagt:

    Liebe Cecilia,

    ich bleib dran, ich finde schon noch raus, wie das funktioniert mit der Kommentarfunktion bei Dir.

    Dass öffentlich für EM geworben wird, habe ich hier in der Schweiz noch nirgends gesehen. Und dabei läge gerade in der Steigerung des Bekanntheitsgrades so viel Potential. Viele Leute sind total interessiert an der Methode, wissen aber nicht wie und wo und was… hier liegt vieles brach sozusagen.

    Mit lieben Grüssen
    Arletta

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