Wie Mikroorganismen für gesunden Boden sorgen

Grundlage eines ertragreichen und pflegeleichten Gartens ist ein gesunder, fruchtbarer Boden mit einem intakten vielfältigen Bodenleben. Die Parameter, welche die Bodengesundheit bestimmen sind physikalische Gesundheit (leicht zu bearbeiten, nicht schlammig, nicht vedichtet, WP_20160312_15_59_13_Pro (2)optimale Grösse und Verteilung der Poren, grosse Zahl an Regenwurmgängen, optimaler Humusgehalt), die chemische Gesundheit (optimaler pH-Wert, optimale Werte an Mengen- und Spurenelementen, keine toxischen Rückstände, keine Herbizidrückstände) und die biologische Gesundheit (keine Pflanzenkrankheiten und –schädlinge, gutes Immunsystem durch hohe biologische Aktivität, hohe Anzahl an Regenwürmern und deren Aktivitäten).

 

Effektive Mikroorganismen fördern eine schnelle Vermehrung von nützlichen Mikrobenteams im Boden.Das ist eine Voraussetzung für die Schaffung von optimalen Wachstumsbedingungen und gesunden Pflanzen. Mikroorganismen sind dafür verantwortlich, dass im Boden WP_20160312_16_00_43_Pro (3)organisches Material (Kompost, Mist und Pflanzenreste) gut umgewandelt wird, sich Humus aufbaut, die Erde zudem leicht zu bearbeiten ist und sich auch durch starke Regenfälle oder Sturm nicht beeindrucken lässt. Effektive Mikrooganismen  unterstützen den Boden als „Darm der Pflanze“  bei der Verdauung von groben zu feinsten Partikeln hin zur Entstehung von wertvollster Feinerde. Das biologische Gleichgewicht eines mit Mikroorganismen behandelten Gartens stabilisiert die Gesundheit des Bodenlebens und der Pflanzen. Pflanzenkrankheiten und Schädlinge mögen weder Harmonie noch Idylle – sie bleiben lieber gleich weg.

 

HP6Eingespielte Mikrobenteams und Pflanzenvielfalt fördern sich gegenseitig. Vermeiden wir Monokulturen und unterstützen den Boden mit regelmässigen Gaben an Mikroorganismen erreichen wir ohne grossen Aufwand optimale Bodenverhältnisse und dürfen uns an gesunden und ertragreichen Pflanzen erfreuen, welche den Grundstein für  unser Wohlbefinden und das unserer Tiere legen. Oder um einmal mehr den Volksmund zu bemühen: „man ist, was man isst“.

 

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