Zu Risiken und Nebenwirkungen…

Interessierte fragen mich oft, ob denn das „Hantieren“ mit Effektiven Mikroorganismen nicht gefährlich sei, schliesslich haben weder Bakterien noch Pilze einen uneingeschränkt guten Ruf.

Mikroorganismen, so klein sie auch sein mögen, sind eben doch auch Lebewesen. Behält man diese allzu lange unter Verschluss, kippen die Mischungen und werden (auch geruchsmässig!) sehr ineffektiv. Hält man sich aber an Ablaufdaten, verwendet die Mikroorganismen zum vorgegebenen Zweck und lagert sie kühl und dunkel, droht absolut keine Gefahr.

Die Frage nach der richtigen Dosierung kommt ebenfalls immer wieder auf, denn eine Beilage mit Risiken und Nebenwirkungen und akribisch genauer Gebrauchs- und Dosierungsanweisung gibt es zu den Effektiven Mikroorganismen nicht. Zum Glück nicht. Die Anwendung ist vielmehr tatsächlich eine Sache von Gefühl, Erfahrung und stets auch abhängig vom individuellen Anwendungszweck.

Apothekermengen im Hundertstelmilliliterbereich zur Umstimmung eines degenerativen Stallmilieus bringen nichts. Hier gilt die Regel: grosses Problem = viele Mikroorganismen, kleines Problem = wenig Mikroorganismen. Ein Stallmilieu umzustimmen, ist eine grosse Sache, hier gilt es einen Reiniger anzuwenden mit hoher Konzentration an Effektiven Mikroorganismen, die Luftqualität muss ebenfalls umgestimmt werden, sowie Fellmilieu und Immunsystem der Stallbewohner. Um das gewünschte Resultat zu erreichen, muss zudem die Gabe von Mikroorganismen über einen langen Zeitraum erfolgen, manchmal über Monate.

Man WP_20151011_13_37_08_Pro (2)kann es aber durchaus auch übertreiben und dazu verleitet gerne mal der speziell angenehme, nach Leichtigkeit und Wohlbefinden anmutende Duft der Mikroorganismen im Garten: so meinte ich diesen Sommer, meine Erdbeerpflanzen besonders verwöhnen zu müssen, woraus Riesenerdbeeren resultierten. Eine einzige Erdbeere für ein ganzes Birchermüesli, das hat schon was… solche Experimente machen dennoch nicht viel Sinn. Hier hätte die Regel „kleines Problem – geringe Dosierung“ nachhaltigere Resultate gebracht.

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